Schiedsrichter Winkmann war verärgert Warum Werder so spät aus der Kabine kam

Es war ein kurioser Randaspekt des Werder-Spiels in Berlin: Die Bremer ließen ihren Gegner und den Schiedsrichter vor Beginn der zweiten Hälfte warten. Wie es dazu kam, hat Trainer Florian Kohfeldt erläutert.
08.03.2020, 15:22
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Christoph Bähr und Jean-Julien Beer

Die Hertha war da, das Schiedsrichterteam auch - nur Werder fehlte, als die zweite Halbzeit angepfiffen werden sollte. Die Wege im riesigen Berliner Olympiastadion sind recht weit, doch das war nicht der Grund für die Verspätung. „Wir waren in der Kabine und haben auf den Pfiff des Schiedsrichters gewartet. Wir haben aber keinen gehört. Irgendwann sind wir dann einfach mal raus gegangen, weil wir dachten, die Halbzeitpause müsste ja jetzt mal vorbei sein“, schilderte Trainer Florian Kohfeldt.

Schiedsrichter Guido Winkmann gab an, er hätte gepfiffen. Die Bremer bekamen davon aber offenbar nichts mit. Ein Psychospielchen sei das Zuspätkommen nicht gewesen, versicherte Kohfeldt. „Es war definitiv keine Absicht.“ Winkmann fand das Ganze übrigens gar nicht lustig und nahm Werder-Kapitän Niklas Moisander zur Seite, als die Bremer dann endlich auf den Platz liefen. „Er hat mir deutlich gesagt, dass wir zu spät waren“, fasste Moisander die Unterhaltung zusammen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+