Top-Facts zum Spiel gegen Stuttgart Was soll da noch schiefgehen?

Nicht nur die aktuelle Form, auch die Statistik spricht Bände: Werder geht gegen den VfB als turmhoher Favorit ins Spiel und jagt einen alten Rekord aus der letzten Meister-Saison.
22.02.2019, 13:47
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Rommel

Fast komplett ausgeglichen:

In 107 Pflichtspielen begegneten sich beide Mannschaften bisher. Werder hat 38 Siege eingefahren, der VfB 37, dazu gab es 32 Remis. In der Bundesliga schlägt die Bilanz in die andere Richtung aus: Es gab 102 Spiele, dabei 35 Werder-Siege und 36 VfB-Siege. Bremen verlor nur drei der jüngsten elf Spiele gegen den VfB (dazu vier Siege, vier Remis).

Festung Weserstadion:

Werder ist seit zehn Heimspielen gegen Stuttgart ungeschlagen (sechs Siege, vier Remis) - die letzte Heimniederlage im Oberhaus gegen den VfB gab es für Werder im September 2006. Damals führte Werder schnell 2:0, vergeigte am Ende aber noch 2:3 - Mario Gomez erzielte kurz vor Schluss den Siegtreffer für den VfB.

So schlecht wie nie:

Zwei Mal ist der VfB in seiner Bundesligageschichte abgestiegen, so mies wie derzeit standen die Schwaben aber selbst in diesen beiden Spielzeiten nicht da. Nur 15 Punkte und schon 15 Niederlagen nach 22 Spieltagen gab es auch beim VfB noch nie.

Immer noch ungeschlagen:

Claudio Pizarros Last-Second-Tor in Berlin hat Werders zarte Serie am Laufen gehalten: Bremen ist in der Rückrunde noch ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis) und spielt mit 31 Punkten nach 22 Partien die beste Bundesliga-Saison seit sieben Jahren. 2011/12 waren es zu

diesem Zeitpunkt 36 Zähler. Sollte auch gegen den VfB nicht verloren werden, hätte Werder den Rückrunden-Startrekord von 2004 eingestellt. Im Meisterjahr war die Mannschaft in den ersten sechs Spielen nach der Winterpause ungeschlagen.

Apropos Pizarro:

Falls es tatsächlich jemand noch nicht mitbekommen hat: Claudio Pizarro wurde mit seinem Jokertor in Berlin am letzten Samstag zum ältesten Torschützen der Bundesliga-Geschichte (40 Jahre, 136 Tage).

Gegen den VfB klingelt‘s:

Werder Bremen traf in den letzten 26 Bundesliga-Heimspielen gegen den VfB Stuttgart immer. Das ist die längste Serie dieser Art für Werder im Oberhaus. Dazu passt, dass der VfB in dieser Saison erst ein Mal zu Null spielen konnte, mit 50 Gegentoren so viele wie noch nie kassiert hat und Werder bisher in allen 22 Spielen traf. Saisonübergreifend sind es jetzt schon 23 Spielen in Folge, so eine Serie hatte Werder zuletzt von Mai 2004 bis Februar 2005 (27 Spiele - Vereinsrekord). Letztmals torlos blieb Bremen beim 0:0 gegen Leverkusen im letzten Mai.

Die Premiere:

In der Hinrunde in Stuttgart legten beide Mannschaften nicht nur ein kurioses Spiel hin - Werder war in Unterzahl klar besser, der VfB siegte doch irgendwie - sondern sorgten auch für das erste Einwurf-Eigentor in der langen Geschichte der Bundesliga. Borna Sosas Einwurf-Rückpass überraschte Ron-Robert Zieler, der den Ball über den Spann rutschen ließ und Werder so das zwischenzeitliche 1:1 ermöglichte.

Ein paar Fun Facts:

Spaß-Fakt eins: Nur Hamburg und Bremen (35 Mal) spielten in der Bundesliga öfter remis als Stuttgart und Bremen (32 Mal). Spaß-Fakt zwei: Stuttgart kassierte in der Bundesliga nur gegen die Bayern (209) mehr Gegentore als gegen Werder (177).

Eine knappe Führung reicht selten:

Stuttgart punktete bereits 20 Mal gegen Bremen nach einem 0:1-Rückstand (fünf Siege, 15 Unentschieden) - so oft wie gegen kein anderes Team.

Die Umfrage zum Spiel gibt es hier:

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