DFB-Sportgericht-Urteil Wegen Pyro-Show in Kiel: Saftige Geldstrafe für Werder

Dichter Qualm im Holstein-Stadion: Wegen der Zündeleien beim Auswärtsspiel in Kiel wird Werder jetzt zur Kasse gebeten. Es gibt allerdings eine Sonderregelung.
06.05.2022, 16:25
Lesedauer: 1 Min
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Von Mario Nagel

Minutenlang hatten Fans des SV Werder Bremen im vergangenen November während des Auswärtsspiels in Kiel das Holstein-Stadion in dichten Qualm gehüllt. Über 60 pyrotechnische Gegenstände wie Bengalos und Rauchbomben waren gezündet worden, das Spiel wurde sogar unterbrochen. Jetzt hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Geldstrafe für den Club aufgrund des Fehlverhaltens seiner Anhänger bekanntgegeben.

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Insgesamt 40.830 Euro müssten die Bremer bezahlen - normalerweise. Das DFB-Sportgericht gewährt allerdings derzeit generell einen Nachlass von 25 Prozent im Hinblick auf die finanziellen Einbußen, die den Vereinen während der laufenden Saison durch die verringerten Zuschauer-Kapazitäten aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind. Die Geldstrafe sinkt für den SV Werder Bremen somit auf 30.622 Euro. Wie der DFB mitteilt, kann Werder 10.000 Euro davon für "sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen" verwenden. Dies muss dem DFB bis zum 30. November 2022 nachgewiesen werden.

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