Neuzugang Amos Pieper nach Werder-Premiere: „Wir brauchen keine Ausreden“

Neuzugang Amos Pieper startete bei Werder zwar mit einer Niederlage im Testspiel gegen Oldenburg. Seiner positiven Stimmung nach dem Wechsel tat das aber keinen Abbruch, eher im Gegenteil.
27.06.2022, 13:15
Lesedauer: 1 Min
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Von Malte Bürger

Na klar, seine Premiere im Trikot des SV Werder Bremen hatte sich Amos Pieper ganz anders vorgestellt. Diese 1:3-Testspielpleite gegen den Drittligisten VfB Oldenburg wurmte ihn schon sehr. „Drei Gegentore sind nicht schön – und Niederlagen sind sowieso nie schön“, meinte der Innenverteidiger, der ablösefrei von Absteiger Arminia Bielefeld an die Weser gewechselt ist. Da tröstete es ihn auch nicht, dass er persönlich zu Null gespielt hatte und erst den Kollegen nach der Pause die folgenschweren Fehler unterlaufen waren: „Ob ich auf dem Platz stand, als die Gegentore gefallen sind oder nicht, das ist egal. Am Ende steht für uns alle eine Niederlage. Und das ist doof.“ Der 24-Jährige beendete auch schnell die Suche nach Gründen für den insgesamt doch sehr schwachen Auftritt. „Vielleicht lag es daran, dass wir zum ersten Mal in dieser Konstellation gespielt haben“, merkte er erst an, um sich dann quasi selbst zu stoppen: „Aber das sind alles Ausreden, die wir jetzt nicht gebrauchen können. Wir sollten eher darauf gucken, was wir besser machen können.“ Dazu ist noch ausreichend Zeit, das erste Pflichtspiel steht erst am 1. August im DFB-Pokal bei Energie Cottbus an.

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Am Donnerstag geht es erst mal ins Trainingslager in Zell am Ziller. Die Vorbereitung sei zwar immer hart, „aber ich freue mich darauf, weil ich dort die Jungs noch besser kennenlernen kann“. Ein erstes Bild von seinen neuen Kollegen konnte sich Pieper in den vergangenen Tagen schon machen. „Jeder Spieler, jede Kabine ist anders. Aber am Ende haben wir alle Bock auf Fußball und das vereint uns“, berichtete der Neuzugang und grinste zufrieden. Die Niederlage konnte seine grundsätzlich gute Stimmung nach dem Wechsel nicht dauerhaft trüben. Der Abwehrspieler hat auch im Spiel schon viel Gutes entdeckt. „Der Unterschied zu Bielefeld im letzten Jahr ist, dass wir viel mehr das Spiel, den Rhythmus bestimmen wollen.“ Das gefalle ihm – und das irgendwann gut zu beherrschen, sei eine spannende Herausforderung für die nächsten Wochen der Vorbereitung.

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