Werder-Aufstellung in Darmstadt Kehrt Schmidt in die Schaltzentrale zurück?

Mavin Ducksch hat das Werder-Abschlusstraining am Samstag ohne erkennbare Probleme absolviert und dürfte gegen Darmstadt von Beginn an spielen. Und es kündigt sich die Rückkehr von Niklas Schmidt an
16.10.2021, 17:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus

Er hat sich am Samstagmittag etwas Zeit gelassen und damit für so manch bangen Blick unter den anwesenden Werder-Fans gesorgt. Als einer der letzten Spieler kam Marvin Ducksch dann aber doch noch aus der Kabine und machte sich auf den Weg zum Abschlusstraining, das er in der Folge ohne erkennbare Probleme absolvierte. Heißt: Während des Auswärtsspiels bei Darmstadt 98 (Sonntag, 13.30 Uhr) dürfte der Stürmer, der zuletzt über Rückenprobleme geklagt hatte, von Beginn an auflaufen. Und überhaupt sieht es nicht danach aus, als sollte Trainer Markus Anfang im Vergleich zum 3:0-Erfolg über Heidenheim viele Änderungen vornehmen.

Dass Michael Zetterer auch am zehnten Spieltag wieder zwischen den Pfosten stehen wird, stand nie zur Diskussion - zumal sein Kontrahent Jiri Pavlenka mit einem grippalen Infekt ohnehin ausfällt. Die Abwehrreihe davor dürften abermals (von links nach rechts) Manuel Mbom, Lars Lukas Mai, Milos Veljkovic und Marco Friedl bilden. Als Alternative zu Linksverteidiger Friedl böte sich Anthony Jung an, allerdings deutete das Abschlusstraining eher auf den Österreicher hin. Auch Felix Agu dürfte nach überstandener Muskelverletzung weiter behutsam herangeführt werden.  

Im Mittelfeld kündigt sich derweil die Rückkehr von Niklas Schmidt an. Gegen Heidenheim hatte der 23-Jährige erstmals in dieser Saison nicht in der Startelf gestanden, sondern war erst in der Schlussphase als Joker gekommen. "Er musste einfach mal raus, um kurz durchzuatmen", sagt Trainer Anfang - und lobt: "Er hat es in der Trainingswoche gut gemacht." Eine Entscheidung pro oder contra Schmidt sei allerdings noch nicht gefallen. Dass Schmidt während des Abschlusstrainings aber in der vermeintlichen A-Elf agierte, spricht für ihn. Als Alternative für die Achterposition stünde Romano Schmidt bereit. Ilia Gruev (als Sechser) und Nicolai Rapp (als Pendler zwischen Sechs und Acht) dürften gesetzt sein.

Bliebe noch der Angriff und die Frage, wer auf den Flügeln neben Mittelstürmer Ducksch wirbeln soll. Gegen Heidenheim hatte Anfang erstmals Sommer-Neuzugang Mitchell Weiser auf der rechten offensiven Außenbahn aufgeboten. Das dürfte auch in Darmstadt seine Wahl sein. Für den Job auf dem linken Flügel bieten sich Eren Dinkci oder, falls im Mittelfeld nicht gebraucht, Romano Schmid an. Zudem steht Leonardo Bittencourt nach auskurierter Knieverletzung vor der Rückkehr in den Kader. Für mehr als einen Kurzeinsatz dürfte der 27-Jährige aber nicht eingeplant sein. 

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