Werder-Aufstellung

Mit Friedl und Pavlenka gegen Dresden?

Ob Zetterer oder Pavlenka im Tor steht, ist noch offen. Lars Lukas Mai trifft am Sonntag wohl seinen Bruder. Wir präsentieren die mögliche Aufstellung für Werder gegen Dynamo Dresden.
25.09.2021, 17:20
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Von kni

Jiri Pavlenka kam am Samstagmorgen als erster Werder-Profi auf den Trainingsplatz, anschließend sprach Trainer Markus Anfang lange mit dem Keeper. Es riecht immer mehr nach Torwartwechsel, denn der Coach wird Pavlenka wohl kaum erklärt haben, warum der Tscheche auch beim Auswärtsspiel am Sonntag gegen Dynamo Dresden (13.30 Uhr) die Nummer zwei hinter Michael Zetterer bleibt. Anfang selbst hatte am Freitag in der Pressekonferenz zum Spiel schon eine Veränderung im Tor angedeutet. Und es könnte noch eine interessante Veränderung in der Startelf geben, die einen Betroffenen sehr schmerzen dürfte.

Für Lars Lukas Mai ist es die Rückkehr in die Heimat, für Dynamo Dresden schlägt sein Herz. Dort spielt auch sein Bruder Sebastian. Das ist seit Tagen ein großes Thema. Doch Anfang betonte mehrfach, dass er als Trainer auf diese individuellen Geschichten keine Rücksicht nehmen könne. Beim Spiel im Abschlusstraining ließ er dann Marco Friedl statt Mai in der Viererkette verteidigen. Allerdings nur in der ersten Halbzeit, dann kam Mai in das Team, das doch sehr nach einer A-Formation aussah. Mitchell Weiser, Milos Veljkovic und Anthony Jung vervollständigten die Viererkette. Davor agierte eine Doppel-Sechs mit Nicolai Rapp und Ilia Gruev (als Ersatz für den verletzten Christian Groß). Eren Dinkci, Niklas Schmidt und Romano Schmid bildeten eine offensive Dreierkette, die Stürmer Marvin Ducksch mit Bällen füttern sollte.

Im Tor dieser Mannschaft stand übrigens Zetterer und nicht Pavlenka. Bleibt es bei der Nummer eins doch so, wie es bislang in dieser Saison war? Na ja, es gibt Trainer, die bewusst die Torhüter im Spiel des Abschlusstrainings tauschen, um den Stammkeeper noch etwas mehr zu fordern. Wie Anfang da tickt, ist nach seinen drei Monaten bei Werder noch nicht ganz klar. Immerhin kümmerte er sich noch einmal bewusst um Pavlenka. Der Keeper hatte bei einer frechen Hereingabe von Dinkci aufs kurze Eck gepatzt. Vom Coach gab es dafür einen tröstenden Klaps und ein paar aufmunternde Worte. Und so verließ Pavlenka mit einem Lächeln im Gesicht den Trainingsplatz – nicht als erster, sondern plaudernd mit ein paar Kollegen.

Neben den verletzten Groß, Leonardo Bittencourt, Felix Agu und Ömer Toprak fehlte beim Abschlusstraining auch Nick Woltemade, der das Dresden-Spiel wegen muskulärer Probleme ebenfalls verpassen wird. 

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