Spiel gegen RB Leipzig

Werder bangt um Toprak, Entwarnung bei Agu und Friedl

Schon vor dem Halbzeitpfiff beim Spiel Werder gegen Leipzig hatte Ömer Toprak verletzungsbedingt den Platz verlassen. Der Zeitpunkt ist mehr als ungünstig.
11.04.2021, 09:26
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Daniel Cottäus
Werder bangt um Toprak, Entwarnung bei Agu und Friedl

Ömer Toprak hat sich beim Werder-Spiel gegen Leipzig verletzt.

nordphoto/Kokenge

Es war, wenn man so möchte, das negative i-Tüpfelchen einer für Werder Bremen äußerst unerfreulichen ersten Halbzeit: Kurz bevor Schiedsrichter Florian Badstübner während des Heimspiels gegen RB Leipzig (1:4) zur Pause pfiff, hatte Abwehrchef Ömer Toprak den Platz bereits verlassen, hatte sich beim Stand von 0:3 mit Problemen an der linken Wade humpelnd über die eigene Torauslinie geschleppt. Zur zweiten Hälfte kehrte der 31-Jährige dann nicht mehr zurück – was Schlimmes befürchten lässt. Denn klar ist: Ein erneuter Ausfall Topraks würde Werder vor dem Saisonendspurt enorm schwächen. Werder-Trainer Florian Kohfeldt konnte kurz nach dem Spiel noch keine Prognose abgeben.

„Bei Ömer müssen wir erst die weiteren Untersuchungen abwarten“, sagte der 38-Jährige während der Pressekonferenz. In der Halbzeit hatte er vom Teamarzt lediglich den kurzen Hinweis bekommen, dass es für Toprak nicht mehr weitergeht.

Lesen Sie auch

Bei Felix Agu sieht es da schon etwas besser aus. Auch der 21-Jährige hatte während des Leipzig-Spiels angeschlagen ausgewechselt werden müssen. Nach 68 Minuten war für ihn Schluss. „Ich habe schon kurz mit Felix gesprochen“, berichtete Kohfeldt und erklärte: „Bei ihm sehe ich eine gute Chance, dass er nächste Woche gegen Dortmund wieder spielen kann.“ Was für Werder enorm wichtig wäre. Schließlich ist Agu schon der Ersatzmann für den ebenfalls verletzten Linksverteidiger Ludwig Augustinsson, der in der kommenden Woche ins Training zurückkehren soll.

Auch die Blessur, die sich Marco Friedl gegen Ende des Leipzig-Spiels zugezogen hat, scheint nicht weiter schlimm zu sein. Kohfeldt: „Es war eine unglückliche Situation, aber ich glaube, es ist nichts passiert.“

Lesen Sie auch

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+