Verletzter Innenverteidiger

Toprak-Ausfall im Pokal droht

Am Mittwoch ist Werder ein letztes Mal in diesem Jahr gefordert, doch beim Zweitrunden-Duell im DFB-Pokal gegen Hannover 96 könnten mit Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt zwei wichtige Akteure ausfallen.
20.12.2020, 11:07
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Toprak-Ausfall im Pokal droht
Von Malte Bürger

Gerade einmal 34 Minuten waren gespielt, als der Blick auf Ömer Toprak Sorgenfalten produzierte. Mal wieder. Werders Innenverteidiger kniete am Boden, eine ganze Weile humpelte er danach nur über den Platz. Der Halbzeitpfiff kam ob der sichtbaren Schmerzen einer kleinen Erlösung gleich, umso überraschender war es, dass Toprak tatsächlich noch einmal aus der Kabine zurückkehrte. Nach 54 Minuten hatte sich der 31-Jährige dann aber genug gequält, Milos Veljkovic ersetzte ihn. Droht Toprak jetzt also der nächste längerfristige Ausfall?

„Es ist zum Glück nichts Muskuläres“, gab sich Florian Kohfeldt nach dem Schlusspfiff verhalten optimistisch. Toprak hatte vielmehr einen Schlag auf die Achillessehne bekommen, der das Gehen, Rennen und Fußballspielen deutlich erschwerte. Wie der Verein später mitteilte, sollen nun weitere Untersuchungen klären, wie lange der neue Fixpunkt der Bremer Abwehr pausieren muss. Kohfeldt hofft, dass es vielleicht mit einem Einsatz im Pokal klappt, weiß aber auch: „Es ist eine sehr kurze Woche.“ Und riskieren will er nach Topraks Vorgeschichte sicherlich nichts, schließlich gibt es keine ausgedehnte Winterpause, um Blessuren auszukurieren.

Ein weiteres Fragezeichen steht hinter einer Rückkehr von Leonardo Bittencourt. Anstatt in Mainz mit den Kollegen um drei Punkte zu kämpfen, durfte er in Bremen bleiben und ungewollt seinen Geburtstag feiern. Bei Werders Abschlusstraining war der nun 27-Jährige umgeknickt, eine Schwellung des Sprunggelenks verhinderte ein Mitwirken. Am Sonnabend sah die ganze Angelegenheit dann aber schon wesentlich besser aus. „Ich habe mit ihm telefoniert, weil er Geburtstag hatte. Ihm ging es auch schon deutlich besser“, sagte Kohfeldt, der nun darauf hofft, dass Bittencourt die nur wenigen Tage bis zur Reise nach Hannover reichen, um wieder auflaufen zu können. „Ich wäre schon sehr froh, wenn wir ihn mitnehmen könnten.“

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