Bargfredes Lust auf Neustart in Liga zwei

"Ich bin gesund und fühle mich fit"

Die Karriere von Philipp Bargfrede im Profibereich bei Werder könnte um ein Kapitel reicher werden. So ist es nicht ausgeschlossen, dass der 32-Jährige in der 2. Bundesliga noch zum Kader gehört.
08.06.2021, 13:26
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Von Carsten Sander
"Ich bin gesund und fühle mich fit"

Geht es für Philipp Bargfrede bei Werder auch in Liga zwei weiter?

Kokenge/nordphoto

Das kleine Comeback hatte es schon in der Schlussphase der vergangenen Saison gegeben, kommt es nun in der 2. Liga zum großen, echten Philipp-Bargfrede-Revival bei Werder Bremen? Der 32-Jährige hat im Gespräch mit der „Rotenburger Kreiszeitung“ angedeutet, dass er sich gerne am Neuanfang nach dem Abstieg beteiligen würde. „Wenn Werder auf mich zukommt, würde ich mir deren Angebot schon anhören“, erklärte Bargfrede.

Eigentlich ist er in Bremen nur noch als erfahrener Spieler in der U23 eingeplant, doch schon vor dem 29. Spieltag der vergangenen Saison hatte der mittlerweile beurlaubte Coach Florian Kohfeldt den Routinier in den Profi-Kader zurückholt. Weil er sich von Bargfrede Ruhe und Routine im Abstiegskampf versprach. Zwar kam es letztlich zu nur einem Einsatz (26 Minuten beim 1:3 bei Union Berlin), und in der 2. Liga ist Werder trotzdem gelandet, dennoch macht sich Bargfrede seine Gedanken über Einsätze im Unterhaus. „Ich habe weiterhin große Lust, Fußball zu spielen, bin gesund und fühle mich fit“, sagt er.

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Was für Bargfrede spricht: Er kombiniert die Erfahrung aus 241 Pflichtspielen für Werder Bremen mit dem Gehalt eines Viertliga-Spielers. Auch wenn im Falle des Falles sicherlich noch mal nachverhandelt werden müsste, wäre er gewiss nicht überteuer, was dem Club in der finanziell brisanten aktuellen Lage sehr entgegenkäme. Aber natürlich gibt es auch Faktoren, die gegen ein Dauer-Comeback des defensiven Mittelfeldspielers sprechen. Vor allem seine Verletzungsanfälligkeit würde einen Zukunftsplan mit Bargfrede zum Vabanquespiel machen.

Aber noch ist Werder mit Trainer Markus Anfang an der Spitze auch gar nicht gezwungen, über das Bremer Urgestein entscheiden zu müssen. Die Kaderplanung läuft gerade erst an, und wenn am Ende eine Vakanz auf der Bargfrede-Position sowie eine Unterversorgung an erfahrenen Spielern bliebe, wäre es immer noch früh genug, sich an ihn zu erinnern. Der Spieler selbst scheint das Ganze mit einer gewissen Entspanntheit zu betrachten. „Der Mix im Kader ist wichtig. Und dann stellt sich unter anderem die Frage, welche Vision hat der Trainer. Stehen dafür die Spieler zur Verfügung und lassen sich die Forderungen überhaupt umsetzen“, wirft Bargfrede ein. Er wäre jedenfalls bereit und stünde zur Verfügung.

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