Rotation bei Werder

Experiment mit Agu und Jung

Die Verwunderung beim Auftaktspiel gegen Hannover war groß: Wie passen drei Innenverteidiger in die Viererkette von Werder Bremen? Trainer Markus Anfang experimentiert auf den Positionen.
27.07.2021, 09:44
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus
Experiment mit Agu und Jung

Anthony Jung lief beim Spiel gegen Hannover als Außenverteidiger auf.

gumzmedia

Gleich am ersten Spieltag hat Werder Bremens Cheftrainer Markus Anfang mit seiner Startelf für eine Überraschung gesorgt. Als Ömer Toprak, Lars Lukas Mai und auch noch Anthony Jung vor dem Heimspiel gegen Hannover 96 auf dem Aufstellungsbogen standen, war die Verwunderung groß. Drei Innenverteidiger? Wie passen die denn in Anfangs 4-3-3-System? Nun ja, indem einer als Linksverteidiger aufläuft.

Weil Anfang Felix Agu auf dem linken Flügel spielen ließ, rückte Jung hinten links in die Viererkette. Eine Variante, die es in der Vorbereitung nicht gegeben hatte und die der personellen Not auf den Außenbahnen geschuldet war. Anfang erklärte es hinterher so: „Felix hat die Position häufig in Osnabrück gespielt und hat am zweiten Pfosten schon viele Tore gemacht.“ Er habe vorne zudem einen Spieler mit Tempo haben wollen. In Jung, der früher auch schon als Linksverteidiger gespielt hat, sah Anfang einen guten Stellvertreter für Agu: „In der Kette wollten wir einen Linksfuß haben, der Diagonalbälle spielen kann.“

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Angekommen seien diese Bälle aber zu selten. Und da Agu ebenfalls Schwierigkeiten hatte, ist es wahrscheinlich, dass es keine Wiederholung des „Experiments auf links“ geben wird.    

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