Vorbereiten auf den Ernstfall bei den Profis

Rieckmann und Co. üben in Zweiergruppen

Während der Coronakrise darf der Werder-Nachwuchs nicht trainieren, einige Talente kehren nun aber zurück auf den Rasen. Sie sollen bereit sein, wenn der Ernstfall eintritt und das Profiteam sie braucht.
04.05.2020, 13:23
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Stefan Freye
Rieckmann und Co. üben in Zweiergruppen
nordphoto

Gerade tut sich in der Regionalliga Nord nichts: Der Spielbetrieb ist bis auf Weiteres ausgesetzt, diskutiert werden ein Abbruch der Saison oder eine Unterbrechung bis zum Spätsommer. Werders U23 ist nach wie vor zu einer Pause gezwungen. Ihre Spieler trainieren individuell, und es existiert auch kein Plan für die kommenden Monate. „Wir warten ab und lassen die Dinge auf uns zukommen“, sagt Nachwuchsdirektor Björn Schierenbeck.

Der 45-Jährige möchte sich ausdrücklich nicht an Spekulationen über die laufende Saison beteiligen: „Wir kommunizieren keine Meinung nach außen, sondern hinterlegen sie beim Norddeutschen Fußball-Verband.“ Angesichts des fünften Tabellenplatzes ist die Regionalliga in diesen Tagen ohnehin von nachrangigem Interesse. Die U23 konzentriert sich derzeit auf ihre Rolle als Unterstützer des Profi-Teams. Aus diesem Grund werden einige Talente nun bald wieder in Zweiergruppen das Training aufnehmen. Es handelt sich um jene Kicker, die auf der Spielberechtigungsliste der Bundesligamannschaft aufgeführt sind – also solche, die im Fall einer Fortsetzung der Erstligasaison zum Einsatz kommen könnten. Dazu zählen unter anderen Malte Karbstein, Dominik Becker, Luc Ihorst und Julian Rieckmann.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+