Trotz Personalnot im Mittelfeld Baumann: Bargfrede-Comeback kein Thema

Philipp Bargfrede ist seit Ende Oktober bei Werders U23 im Training. Ein Comeback im Profikader ist trotz der Ausfälle von Kevin Möhwald und Manuel Mbom aber kein Thema, wie Sportchef Frank Baumann sagt.
29.11.2020, 16:19
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Baumann: Bargfrede-Comeback kein Thema
Von Christoph Bähr

Kevin Möhwald gesperrt. Manuel Mbom gesperrt. Beim nächsten Spiel gegen Stuttgart am kommenden Sonntag fehlen Werder gleich zwei defensive Mittelfeldspieler. Mbom agierte zwar zumeist auf der Außenverteidigerposition, ist aber auch eine Alternative für die Sechser-Position. In dem Mannschaftsteil, in dem Werder ohnehin dünn besetzt ist, wird die Personaldecke also noch dünner. Schlägt gegen Stuttgart daher die Stunde von Philipp Bargfrede, der sein Comeback im Profikader geben könnte? „Nein“, sagt Sportchef Frank Baumann im Gespräch mit dem WESER-KURIER klipp und klar. „Das ist kein Thema.“

Bargfrede, der die Erfahrung aus 205 Bundesliga-Spielen vorzuweisen hat, erhielt bei Werder zunächst keinen neuen Vertrag, kehrte dann aber zurück, um in der U23 als Führungsspieler die Talente anzuleiten. Seit Ende Oktober trainiert der 31-Jährige mit Werders Regionalliga-Team, sein letztes Pflichtspiel bestritt er Anfang Juli in der Relegation gegen Heidenheim. Die nötige Spielpraxis fehlt dem Routinier also, und trotz der Ausfälle gibt es im Profikader immer noch genug Alternativen für das defensive Mittelfeld. Neben Maximilian Eggestein und Christian Groß können auch Patrick Erras, Ilia Gruev und Julian Rieckmann dort eingesetzt werden.

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