Gegner in der Relegation steht fest

Werder trifft auf Heidenheim

Nichts mit dem Nordderby: Werder spielt in der Relegation gegen Heidenheim. Die Heidenheimer verloren zwar in Bielefeld, doch das reichte ihnen, weil auch der Hamburger SV eine Niederlage kassierte.
28.06.2020, 17:23
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Werder trifft auf Heidenheim
Von Christoph Bähr
Werder trifft auf Heidenheim

Heidenheim um den Ex-Bremer Marnon Busch (links) verlor gegen Bielefeld (hier mit Anderson Lucoqui).

dpa

Das war ein wahres Schneckenrennen um den Relegationsplatz in der 2. Liga. Der 1. FC Heidenheim verlor bei Arminia Bielefeld mit 0:3, während der Hamburger SV gegen den SV Sandhausen eine 1:5-Heimpleite kassierte. So richtig wollte offenbar keiner, doch damit belegt Heidenheim den dritten Platz und trifft in der Relegation auf Werder. Das Hinspiel wird am Donnerstag, 2. Juli, ab 20.30 Uhr in Bremen ausgetragen. Das Rückspiel steigt am Montag, 6. Juli, ab 20.30 Uhr in Heidenheim. Beide Partien laufen live bei DAZN und Amazon Prime.

Am Sonntagnachmittag waren die Heidenheimer gegen Tabellenführer Bielefeld weitestgehend chancenlos. Fabian Klos (14.), Andreas Voglsammer (17.) und Jonathan Clauss (53.) trafen für die überlegenen Ostwestfalen, die ebenso wie der zweitplatzierte VfB Stuttgart in die Bundesliga aufsteigen. Da der HSV ebenfalls unterlag, blieb Heidenheim trotz der Niederlage einen Punkt vor den Hamburgern und erreichte die Relegation. Das Duell zwischen Werder und Heidenheim gab es übrigens in der laufenden Saison schon einmal in der zweiten DFB-Pokalrunde, als die Bremer zu Hause mit 4:1 gewannen.

Werders Nordrivale geht derweil in sein drittes Jahr in der Zweitklassigkeit. Ein Punkt hätte schon für die Relegation gereicht, doch die Hamburger zeigten zu Hause gegen Sandhausen eine katastrophale Leistung. Ein Eigentor von Rick von Drongelen (13.) und ein Treffer von Kevin Behrens (22.) brachten die Gäste mit 2:0 in Führung. Ein umstrittener Elfmeter nach Videobeweis brachte den HSV zurück ins Spiel: Der Ex-Bremer Aaron Hunt verwandelte zum 1:2 (62.). In der 84. Minute bekam jedoch auch Sandhausen einen Strafstoß, den Behrens zum 3:1 nutzte. Mario Engels legte sogar noch das 4:1 nach (89.), ehe der Ex-Hamburger Dennis Diekmeier dem HSV-Debakel mit dem 5:1 die Krone aufsetzte (90.+3).

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