Die Noten zum Remis in Frankfurt

Pavlenka und Groß stark, Chong überfordert

Torwart Jiri Pavlenka und Torvorbereiter Christian Groß stachen bei Werder positiv hervor. Tahith Chong dagegen offenbarte einige Probleme. Die Noten zum Spiel.
31.10.2020, 18:00
Lesedauer: 2 Min
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Von wk

Jiri Pavlenka (Note 2)

Reagierte beim Abseitstor der Gastgeber zunächst stark, auch vor der Pause hellwach. Parierte direkt nach dem Seitenwechsel glänzend gegen Silva (49.), auch kurz vor Schluss mit einer klasse Rettungstat.

Milos Veljkovic (Note 3)

So richtig gefährlich wurde die Eintracht nur selten – ein größeres Lob konnte es für Werders Abwehr kaum geben. Auch Veljkovic war unheimlich aufmerksam gegen die wuchtige Offensive der Heimelf.

Niklas Moisander (Note 4)

Klärte nicht immer sauber, manchmal sah das sogar ziemlich wacklig aus. Große Fehler erlaubte aber auch er sich in der Abwehr nicht. War im Glück, dass Silva vor dem aberkannten Tor knapp im Abseits stand.

Marco Friedl (Note 3)

Lange Zeit eine ganz abgezockte Vorstellung, darüber hinaus mit einem herrlichen Diagonalball auf Chong, den dieser aber nicht verwerten konnte (22.). Als Werder nach dem Ausgleich etwas die Ordnung verlor, bekam auch er Probleme.

Theo Gebre Selassie (Note 4)

Konzentrierte sich auf das Wesentliche. Vorwärtsbewegungen waren von ihm kaum einmal zu sehen, dafür half er dabei, die Abwehr zu stabilisieren. Mal besser, mal schlechter.

Maximilian Eggestein (Note 4)

Als Anspielstation ungeheuer wichtig, allerdings fehlte seinen Pässen bei mehreren guten Gelegenheiten für einen Angriff die Genauigkeit.

Christian Groß (bis 83. / Note 2)

Durfte nach seiner Vertragsverlängerung erneut von Beginn an spielen. Stand häufig richtig und stoppte einige Frankfurter Angriffe bereits in der Entstehung. Bereitete schön den Führungstreffer vor.

Kevin Möhwald (ab 83. / nicht zu benoten)

Dieses Mal nur kurz im Einsatz, fiel nicht mehr groß auf.

Manuel Mbom (bis 70. / Note 4)

Abermals auf der linken Seite aufgeboten, wo es ein recht schmerzvoller Nachmittag für ihn wurde. Mal bekam er den Ball zwischen die Beine, dann rammten ihn die Gegenspieler weg. Wusste lange zu gefallen, ehe er vor dem 1:1 böse patzte (65.).

Ömer Toprak (ab 70. / nicht zu benoten)

Gewann noch einige wichtige Zweikämpfe.

Tahith Chong (bis 62. / Note 5)

Erstmals seit dem ersten Spieltag in der Startelf, doch der 20-Jährige hatte enorme Probleme. Die Laufwege stimmten nur selten, Florian Kohfeldt dirigierte den Außenangreifer permanent. Unfassbar, wie er seine Konterchance vertändelte (56.).

Milot Rashica (ab 62. / Note 4)

Einmal defensiv aufmerksam, dazu ein harmloser Abschluss (85). Wirklich wirkungsvoll war seine Hereinnahme nicht.

Leonardo Bittencourt (bis 70. / Note 4)

Hatte Pech, dass er gleich mehrfach von Sargent übersehen oder einfach nicht angespielt wurde. Wenn er selbst das Spielfeld vor sich hatte, mangelte es auch ihm an Ideen. Die über weite Strecken herrschende Bremer Harmlosigkeit konnte er nicht abstellen.

Yuya Osako (ab 70. / nicht zu benoten)

Konnte nach seiner Knieverletzung aus dem Hoffenheim-Spiel als Joker mitwirken, setzte aber keine Akzente mehr.

Josh Sargent (Note 3)

Ersetzte den verletzten Füllkrug als zentrale Spitze und warf sich in jedes Kopfballduell, wenn der Ball hoch in seine Richtung kam. Am Boden vor allem im ersten Abschnitt mit Defiziten, als er gleich mehrfach den Ball nicht zum völlig freien Mitspieler brachte. Dann urplötzlich eiskalt beim Führungstor (51.), hatte sogar noch einen zweiten Treffer auf dem Fuß (72.).

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