Die Noten zur Niederlage in Leipzig Toprak zweikampfstark, Bittencourt zu überhastet

Der Einsatz stimmte, aber die Leistung der Bremer Profis reichte nicht, um in Leipzig Punkte mitzunehmen. Hier kommt die Einzelkritik für die eingesetzten Spieler.
12.12.2020, 17:53
Lesedauer: 2 Min
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Toprak zweikampfstark, Bittencourt zu überhastet
Von Christoph Bähr

Pavlenka (Note 4)

Nach seinem Fehler gegen Stuttgart machte der Torwart insgesamt einen verunsicherten Eindruck. Rettete zwar zweimal stark gegen Kluivert (9./66.), zeigte aber auch eine leichte Unsicherheit bei einem Sabitzer-Schuss (10.) und hatte nach einer schwachen Faustabwehr Glück, dass Poulsen daneben zielte (36.).

Groß (bis 89./Note 4)

Wehrte sich tapfer, doch bekam von den flinken Leipzigern in manchen Szenen seine Grenzen aufgezeigt, zum Beispiel beim 2:0 durch Olmo. Hatte Glück, dass es für seinen Einsatz gegen Haidara keinen Elfmeter gab (63.).

Osako (ab 89.)

Nicht zu benoten.

Toprak (bis 72./Note 3)

War der Beste in Werders Abwehr, auch wenn er nicht fehlerfrei spielte. Gewann verhältnismäßig viele Zweikämpfe gegen die starken Leipziger Offensivleute.

Moisander (ab 72.)

Nicht zu benoten.

Friedl (Note 4)

Hatte Probleme in den Zweikämpfen und auch im Spielaufbau, wusste sich häufig nur mit langen Bällen zu behelfen.

Gebre Selassie (Note 4)

Hatte mit dem flinken Kluivert seine liebe Mühe und Not. Schaltete sich kaum einmal sinnvoll ins Offensivspiel ein.

Eggestein (Note 4)

Hatte einen schweren Stand im Mittelfeld, versuchte das Spiel zu ordnen, lief aber zumeist hinterher.

Möhwald (bis 81./Note 4)

Kehrte nach seiner Sperre in die Startelf zurück und hätte fast die frühe Führung erzielt (2.). Versuchte anfangs zumindest, Angriffe zu initiieren, stand dabei aber oft auf verlorenem Posten. Später kaum noch zu sehen.

Mbom (ab 81.)

Nicht zu benoten.

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Augustinsson (Note 5)

Es ist nicht wirklich zu erklären, warum er im Kopfballduell mit Poulsen seinen Arm derart hoch riss und einen Elfmeter verursachte (25.). Seine Standards brachten wenig Gefahr.

Bittencourt (bis 81./Note 5)

Half bei gegnerischem Ballbesitz oft als dritter Sechser beim Verteidigen. Im Spiel nach vorne machte er mehrere gute Angriffssituationen zunichte, weil er zu überhastet agierte.

Woltemade (ab 81.)

Nicht zu benoten.

Schmid (bis 72./Note 3)

Auf den Kurzeinsatz gegen Stuttgart folgte sein Startelf-Debüt. Starker Ballgewinn mit anschließendem Solo und schlechtem Pass auf Bittencourt (28.). War mutig in den Zweikämpfen und traute sich mit dem Ball am Fuß etwas zu. Nach der Pause tauchte er ab.

Chong (ab 72.)

Nicht zu benoten.

Sargent (Note 4)

Werders einzige echte Spitze war oft am eigenen Strafraum zu sehen, weil der Leipziger Druck phasenweise zu groß wurde. Arbeitete gewohnt engagiert nach hinten, strahlte vorne wenig Gefahr aus.

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