Die Stimmen zum Rückspiel in Heidenheim

Kohfeldt: „Sorry für die Scheiß-Saison“

Florian Kohfeldt war sichtlich bewegt nach dem geschafften Klassenerhalt und zeigte sich erleichtert. Die Stimmen zu Werders 2:2 in Heidenheim.
06.07.2020, 23:29
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Von dpa/wkf
Kohfeldt: „Sorry für die Scheiß-Saison“

Florian Kohfeldt zeigte sich erleichtert nach dem geschafften Klassenerhalt.

gumzmedia/nordphoto

Werder-Trainer Florian Kohfeldt

„Ich bin einfach nur froh und glücklich, dass wir es geschafft haben. Wir waren so oft tot. Scheiß Saison, gutes Ende. Ich weiß, was es für die Stadt bedeutet, was es für die Menschen bedeutet und für die Mitarbeiter. Sorry für die Scheiß-Saison! Aber wir sind weiter erstklassig! Das ist alles skurril. Es ist kein Zuschauer hier, es ist niemand hier. Wir kämpfen um die Existenz, und du kämpfst in einer Blase, weil du niemanden siehst. Von Minute zu Minute sickert das mehr runter. Jede Kritik ist berechtigt, was das Fußballerische angeht. Ich verweise nach wie vor auf die Verletzten. Aber Charakter, Mentalität - Chapeau für die Spieler, was sie gemacht haben."

Werders Davy Klaassen

„Wenn man sieht, was für eine Saison wir gehabt haben, dann ist das eine große Erleichterung. Wir sind stolz, dass wir weiter in der ersten Liga spielen. Wir hätten das 2:0 machen müssen, denn wir hatten gute Chancen.“

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte

„Puh, das hätte Werder nach dem frühen Gegentor einfacher haben können. Jetzt freue ich mich erst einmal mit der Mannschaft und den Fans, dass wir auch im nächsten Jahr erstklassig sind. Und ich hoffe, dass wir so ein Jahr nicht noch einmal erleiden müssen. Das Ergebnis heute steht exemplarisch für eine völlig verkorkste Saison."

Heidenheims Trainer Frank Schmidt

„Es ist egal, wie es zustande gekommen ist: Wir sind ausgeschieden. Jetzt gerade überwiegt die Enttäuschung. Wir hatten zwei gute Möglichkeiten. Werder hat logischerweise viel auf Zeit gespielt, was völlig legitim ist. Natürlich ist jetzt eine Enttäuschung da, aber wir dürfen uns nicht als Verlierer fühlen. Was uns gefehlt hat im Vergleich zu vielen Spielen zuvor war, dass wir noch eine Schippe drauflegen. Die Ruhe am Ball, die Erfahrung hat uns gefehlt. Das Einzige, was jetzt hilft, ist, sich einen hinter die Binde zu kippen. Dann ist es morgen noch schlimmer, aber wir stehen wieder auf."

Heidenheims Tim Kleindienst

„Das ist natürlich extrem bitter. Wir kommen zweimal gut zurück, am Ende fehlt die Zeit.“

Heidenheims Marc Schnatterer

„Wir haben kein Spiel verloren und es trotzdem nicht geschafft, das ist brutal.“

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