Werder gegen Arminia Bielefeld

Das sind die Stimmen zum Spiel

Aus dem Nachholspiel gegen Arminia Bielefeld ist Werder am Mittwochabend mit einem Sieg gegangen. Werder-Trainer Kohfeldt und die Spieler zeigten sich zufrieden, aber auch kritisch.
11.03.2021, 07:11
Lesedauer: 2 Min
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Von Marius Winkelmann
Das sind die Stimmen zum Spiel

Sieht sich und seine Mannschaft in einer sehr guten Ausgangslage zum Klassenerhalt: Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

nordphoto GmbH / Kokenge

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Arminia war einen Tick die bessere Mannschaft, das muss man schon ehrlich sagen. Es war ähnlich wie in Köln. Wir haben es nicht geschafft, uns zu lösen. Wir hatten auch nicht den Mut, hinten rauszuspielen. Wir hatten keine Staffelung – gerade vorne, die Drei haben auf einem Haufen gestanden. Mit Ball war es einfach schlecht. Ich hoffe, dass sich mit diesem Schritt jetzt der Mut weiterentwickelt, dass wir da rausspielen. Ein enger Freund hat mir heute Morgen geschrieben, heute noch einmal richtig ekelig. Ich habe es ja schon 100 Mal gesagt, ich würde total gerne anderen Fußball spielen, aber als Trainer ist es die höchste Pflicht, eine Mannschaft so einzustellen, dass man Punkte sammelt. Das haben wir in dieser Saison bislang konstant getan. Natürlich wollen wir uns weiterentwickeln. Das war noch nicht der Klassenerhalt, aber wir sind in einer sehr guten Ausgangslage.“

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Maximilian Eggestein (Werder-Mittelfeldspieler): „Wir haben jetzt elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und natürlich weiterhin alles selbst in der Hand. Das war ein sehr großer Schritt in die richtige Richtung. Und heute haben wir es endlich nach Hause gebracht. In der Pause haben wir ein, zwei Umstellungen vorgenommen, haben auch das System gewechselt. Das war letztendlich auch der Schlüssel, um ein bisschen besser mit dem Ball zu spielen und um ein bisschen besser Zugriff ohne den Ball zu haben. In der zweiten Halbzeit hätten wir die Konter ein bisschen besser ausspielen können – gerade in Überzahl. Aber es ist letztendlich egal.”

Marco Friedl (Werder-Profi): „Wir wussten, was auf dem Spiel steht. Die Wichtigkeit dieses Spiels war groß, weil wir auch gegen Köln Big Points liegenlassen haben. Kein anderes Team hat außer uns gespielt und wir konnten einen Riesenschritt machen und das haben wir zum Glück geschafft. Erste Halbzeit war es einfach ein schwaches Spiel von uns mit Ball. Gegen den Ball haben wir es so weit noch ganz ordentlich verteidigt, haben trotzdem noch ein paar Chancen zugelassen. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass das 0:0 okay ist, aber wir eine absolute bessere zweite Halbzeit spielen müssen. Wir wollten mehr über das Positionsspiel kommen – und das haben wir dann auch gemacht.”

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Ludwig Augustinsson (Werder-Verteidiger): „Es war ein sehr sehr wichtiger Sieg und wir haben jetzt einige Punkte Abstand zu den Abstiegsrängen. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir sind sehr froh über die drei Punkte.“

Frank Kramer (Bielefeld-Trainer): „Werder war gnadenlos effektiv und wir haben genau diese Qualität heute vermissen lassen. Die Gegentore sind extrem unglücklich zustande gekommen, aber eine Mannschaft, die sich in einem anderen Fahrwasser befindet, ist dann auch mal da. Das 0:1 hat Werder sehr gut gespielt in die Tiefe, dann wollen wir hinten das Schlimmste verhindern und wie es dann so ist, plötzlich ist der ball dann im Tor. Die Rote Karte war nicht die Schlüsselszene, aber sise macht es natürlich schwerer dann zurück ins Spiel zu kommen. So unglücklich kann man schon mal verlieren. Aber wenn man immer so investiert und voll auf dem Gaspedal bleibt, dann kann man das Glück auch erzwingen.”

Josh Sargent (Werder-Torschütze): „Beide Teams brauchten heute die Punkte und deshalb war es heute ein enorm wichtiger Sieg für uns. In der ersten Halbzeit hatte Bielefeld mehr Spielkontrolle. Wir haben dann einen Konter kurz nach der Pause genutzt, was sehr wichtig war.“

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