Die Stimmen zum Stuttgart-Spiel

„Wir befinden uns in einer gefährlichen Saisonphase“

Bei Werder haderten sie nach dem Spiel gegen Stuttgart mit der knappen Niederlage und blickten voraus auf schwierige Wochen.
06.12.2020, 19:36
Lesedauer: 2 Min
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Von wk

Florian Kohfeldt

„Am Ende müssen wir uns ärgern, dass wir nichts mitgenommen haben. Wir waren in vielen relevanten Daten überlegen. Wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und haben mehr Zweikämpfe gewonnen. Nach fünf Minuten hatten wir zudem die größte Chance der Partie. Die Gegentreffer schenken wir zwei Mal her, das darf uns nicht passieren. Vorne sind wir leider nicht so zwingend gewesen, dass man die Treffer definitiv macht. Momentan befinden wir uns in einer gefährlichen Saisonphase. Wir hatten Spiele, in denen wir gepunktet haben. Nun haben wir zweimal verloren, was beide Male unnötig war. Deshalb müssen wir wach sein. Niemand darf sich in die Tasche lügen. Man rutscht schneller als man denkt unten rein, daher müssen wir da voll gegenangehen."

Frank Baumann

„Wir sind gut ins Spiel gekommen. Zu Beginn hatten wir eine sehr gute Möglichkeit durch Yuya Osako, die er nutzen kann. Es war insgesamt ein relativ ausgeglichenes Spiel. Leider waren wir in den entscheidenden Situationen nicht klar genug und haben viele Entscheidungsfehler geboten. Wir nehmen den Spielplan an, wie er ist. In München haben wir gezeigt, dass wir mit den Top-Teams mithalten können. Doch wir dürfen nicht auf den Gegner gucken, sondern müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren."

Davie Selke

„Durch das 0:2 war leider die Luft komplett raus. Ich fand, dass wir bis dahin dran waren und es nur eine Frage der Zeit war, bis der Ball auch mal reinfällt. Deswegen ist es extrem ärgerlich."

Theodor Gebre Selassie

„Wir haben Stuttgart zwei Treffer geschenkt. Das hat den Unterschied gemacht. Sie haben auf unsere Fehler gewartet und wir haben sie gemacht. Wir haben von Anfang an gewusst, dass es eine schwere Saison wird. Wir haben eine Phase gehabt, in der wir gepunktet haben, nun haben wir zwei Spiele ohne Zähler hinter uns. Doch wir müssen weitermachen und auch gegen stärkere Gegner wie Leipzig und Dortmund Punkte holen."

Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo

„Bremen hat uns, wie erwartet, ein bisschen überrascht mit der Viererkette und dem höheren Pressing. So haben wir eine gewisse Zeit gebraucht, um uns zu sortieren. Wir haben im Verlauf der ersten Hälfte aber mehr Kontrolle über das Spiel gewonnen. Auch die zweite Hälfte war nicht ganz einfach für uns. Wir haben auf Konter gesetzt, von denen ich mir gewünscht hätte, dass wir den einen oder anderen präziser zu Ende spielen. Insgesamt war es eine reife Leistung von uns. Der Mannschaftsgeist hat gestimmt, die Spieler haben bis zum Ende gekämpft und dagegengehalten. Der Sieg geht für mich daher auch in Ordnung.“

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