Werder-Einzelkritik Füllkrug eiskalt vom Punkt, Pavlenka mit starken Paraden

Werder Bremen hat den nächsten Sieg in der Bundesliga eingefahren. Besonders überzeugen konnten dabei am Freitagabend Jiri Pavlenka, Mitchell Weiser und Niclas Füllkrug. Die Einzelkritik.
07.10.2022, 22:59
Lesedauer: 2 Min
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Von kni/dco

Jiri Pavlenka: Beim Hoffenheimer Ausgleich war er gegen den heranrauschenden Dabbur ohne Abwehrchance. Seine langen Bälle, für die der Tscheche sonst oft kritisiert wird, waren dieses Mal deutlich präziser. In Hälfte zwei mit mehreren wichtigen Paraden. Note 2

Niklas Stark: Der Sommer-Neuzugang kam zu seinem zweiten Startelf-Einsatz in Folge. Lieferte als rechter Innenverteidiger eine solide Vorstellung ab, die er hier und da mit mutigen Vorstößen garnierte. Hätte vor dem 1:1 seine rechte Seite aber besser im Blick haben müssen. Note 3

Milos Veljkovic: Der Abwehrchef ließ sich vor dem 1:1 etwas zu leicht hinten rauslocken und konnte dann nicht mehr eingreifen. In den allermeisten Fällen stimmten Stellungsspiel und Timing bei ihm aber. Auch in der Luft zumeist Sieger. Note 3

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Marco Friedl: Nach ein, zwei Unsicherheiten zu Beginn des Spiels fand der Kapitän in die Spur und fiel im Strafraum durch eine wichtige Rettungstat auf. Agierte insgesamt aufmerksam, stand oft richtig, auch wenn er nicht jeden Zweikampf optimal führte. Note 2,5

Mitchell Weiser: Auf dem rechten Flügel gewohnt offensiv ausgerichtet. Verschärfte mit dem Ball am Fuß immer wieder das Tempo und war um Überraschungsmomente bemüht. Vergab eine gute Chance, weil er den Ball nicht richtig traf. Holte später den Foulelfmeter heraus. Note 2

Christian Groß (bis 90.): Lief in der Anfangsphase auffällig hoch an, um Hoffenheim im Spielaufbau nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. War um Ordnung im Spiel seiner Mannschaft bemüht, dirigierte viel, konnte das Tempo des Gegners aber nicht immer mitgehen. Note 2,5

Anthony Jung (bis 75.): Hatte zu Beginn des Spiels Schwierigkeiten, als Hoffenheim über seine linke Seite binnen weniger Minuten zu gleich drei Abschlüssen kam. Fand danach besser in die Partie, blieb ohne nennenswerte Fehler und war unangenehm in den Zweikämpfen. Note 3

Romano Schmid (bis 90.): Brachte den Bremer Führungstreffer mit viel Übersicht auf den Weg und war auch darüber hinaus äußerst aktiv vor der Pause. Allerdings gingen längst nicht alle seine Ideen auf. Tauchte im weiteren Spielverlauf etwas ab. Note 3   

Ilia Gruev (bis 59.): Begann nach den Spielen gegen Leverkusen und Gladbach auch gegen Hoffenheim wieder auf der Achterposition, wo er durch taktische Disziplin überzeugte. Stand bei gegnerischem Ballbesitz sehr tief, sodass er aus der Fünfer- phasenweise eine Sechserkette machte. Note 3  

Marvin Ducksch: Es war ein Auftritt mit Licht und Schatten des Stürmers. Herrlich präzise sein Treffer zum 1:0, fahrlässig unpräzise seine Hereingabe, die beim Gegner landete und Ausgangspunkt des Hoffenheimer 1:1 war. Auch danach mit Fehlpässen, die sein Team in Not brachten. Vergab in der Schlussphase nach einem Konter eine gute Chance. Note 3,5

Niclas Füllkrug: Wurde bereits in der ersten Minute von Nsoki umgestoßen, was ein guter Vorgeschmack auf den Abend mit vielen körperbetonten Duellen war. Hielt energisch dagegen, im Abschluss aber lange ohne Fortune, ehe er per Elfmeter den späten Siegtreffer erzielte. Dass er auch ein guter Assistgeber ist, hatte er vor den Augen von Bundestrainer Flick beim 1:1 gezeigt, das er Ducksch per Doppelpass auflegte. Note 2

Leonardo Bittencourt (ab 59.): Sollte gegen seinen Ex-Club neue Impulse ins Spiel seiner Mannschaft bringen, blieb aber ohne große Szenen. Note 3,5

Lee Buchanan (ab 75.): Der junge Engländer kam zu seinem siebten Bundesliga-Einsatz. Note –

Amos Pieper (ab 90.): Kam für die letzten Minuten. Note –

Jens Stage (ab 90.): Half mit, die Führung zu verteidigen. Note -

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