Was Kohfeldt über die Wechsel-Regel denkt

Vom Skeptiker zum Befürworter

Florian Kohfeldt war erst nicht begeistert davon, dass jetzt fünfmal ausgewechselt werden darf. Warum sich seine Meinung inzwischen geändert hat, hat der Werder-Trainer erläutert.
18.05.2020, 11:56
Lesedauer: 1 Min
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Vom Skeptiker zum Befürworter
Von Christoph Bähr

Acht Trainer haben die neuen Möglichkeiten beim Start der ersten Bundesliga gleich voll ausgenutzt und am Wochenende fünfmal ausgewechselt. Florian Kohfeldt weiß noch nicht, ob er es ihnen am Montagabend gegen Leverkusen gleichtun wird. Er wolle die Regeländerung zum Re-Start der Liga aber in jedem Fall „bestmöglich nutzen“, sagte der Werder-Coach.

Anfangs sei er skeptisch gewesen, als er gehört habe, dass nun fünfmal ausgewechselt werden darf. „Ich habe es als Eingriff in das Spiel empfunden, den ich zu übertrieben fand. Man wechselt fast die halbe Mannschaft aus“, meinte Kohfeldt.

Seine Meinung habe sich aber geändert. Inzwischen sei er ein Befürworter der neuen Regel, die Auswechslungen in der Halbzeitpause und zu drei weiteren Zeitpunkten im Spiel erlaubt. „Mit wenig Vorlaufzeit und wenig Spielen in kurzer Zeit ergibt es Sinn“, sagte Kohfeldt. „Ich hoffe aber, dass die Regel verschwindet, wenn wieder eine normale Saison gespielt wird, weil die häufigen Wechsel den Spielfluss unterbrechen könnten.“

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