Werder-Trainer gegen dauerhafte Regeländerung

Kohfeldt für Rückkehr zu drei Auswechslungen

Florian Kohfeldt wechselt seit der Corona-Zwangspause sehr viel aus. Trotzdem ist der Werder-Trainer dagegen, die aktuelle Sonderregel mit fünf Auswechslungen pro Spiel dauerhaft beizubehalten.
01.07.2020, 17:42
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Kohfeldt für Rückkehr zu drei Auswechslungen
Von Christoph Bähr
Kohfeldt für Rückkehr zu drei Auswechslungen

Florian Kohfeldt wechselt häufig aus. Hier macht sich Leonardo Bittencourt zum Einsatz bereit.

gumzmedia/nordphoto

Seit der Corona-Zwangspause darf fünfmal pro Spiel ausgewechselt werden, und kein anderer Bundesliga-Trainer nutzte diese Sonderregel so ausgiebig wie Florian Kohfeldt. „Ich habe gelesen, dass ich kein gutes Händchen bei Einwechslungen hatte. Deswegen habe ich gedacht: Viel hilft viel“, scherzte der Werder-Coach, als er am Mittwoch auf der Pressekonferenz zum Heidenheim-Spiel darauf angesprochen wurde.

Ganz im Ernst fügte Kohfeldt dann hinzu, dass es bei den vielen Wechseln auch darum gehe, die Spieler richtig zu belasten und Verletzungen zu verhindern. Trotzdem ist er dafür, in der neuen Spielzeit wieder zur Regelung mit drei Auswechslungen zurückzukehren. „Es war eine besondere Situation nach der Corona-Zwangspause, die wir auch ganz bewusst genutzt haben. In einer normalen Saison bin ich aber ein großer Fan von drei Wechseln“, sagte Kohfeldt.

Einige Protagonisten der Bundesliga hatten zuletzt ihren Wunsch geäußert, auch in Zukunft fünfmal wechseln zu dürfen. Kritiker sehen darin aber vor allem einen weiteren Vorteil für die Spitzenteams, die über mehr Qualität im Kader verfügen.

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