Werder Blitz-Torbeteiligung: Stage macht auf sich aufmerksam

Trotz mehrerer Einsätze – festgespielt hat sich Neuzugang Jens Stage in der Mannschaft von Werder Bremen noch nicht. Doch nach seiner Einwechslung gegen Gladbach hat der Däne erneut auf sich aufmerksam gemacht.
03.10.2022, 18:24
Lesedauer: 2 Min
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Von dco

Lange gebraucht hat er nicht, ganz im Gegenteil. Es dauerte handgestoppte 25 Sekunden, ehe Jens Stage mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung auch schon ein Tor auf den Weg gebracht hatte. Während Werder Bremens beeindruckendem 5:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach war der Däne in der 72. Minute in die Partie gekommen, und kaum war die 73. Minute angebrochen, war er bereits Teil einer grün-weißen Jubeltraube. Sein Zuspiel hatte Stürmer Niclas Füllkrug dazu genutzt, um Torschütze Mitchell Weiser zu bedienen – eine herrliche Szene, für die auch Stage hinterher Lob bekam. Und die ihm womöglich dabei hilft, seine aktuell schwierige Situation bei Werder zu verbessern.

"Nach seiner Einwechslung war er sofort präsent", sagte Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz am Montag über den einzigen Neuzugang, für den die Bremer im Sommer eine Ablöse bezahlt haben. Vier Millionen Euro überwies der Aufsteiger an den FC Kopenhagen, und angesichts dieser Summe wunderten sich einige Beobachter zuletzt durchaus darüber, dass Stage bei Werder (noch) nicht zu den unverzichtbaren Leistungsträgern zählt.

In den bisherigen acht Spielen kam der 25-Jährige zwar sieben Mal zum Einsatz, zuletzt gab Cheftrainer Ole Werner auf der Achterposition aber zwei Mal hintereinander Ilia Gruev den Vorzug. "Mit der aktuellen Situation geht Jens sehr gut um", berichtet Fritz, für den vollkommen außer Frage steht, dass Stage in der laufenden Saison noch wichtig für seine Mannschaft werden wird. 

In den Augen des Ex-Bremers Daniel Jensen, der ebenfalls aus Dänemark stammt und die dortige Liga aufmerksam verfolgt, ist es ganz normal, dass Spieler, die aus dem Nachbarland in die Bundesliga wechseln, etwas Anlaufzeit benötigen. "Das ist ein großer Schritt. Es ist gar nicht so einfach, sich einzugewöhnen. Vor allem das Tempo, das Leben rund um den Fußball und der Druck sind in Deutschland ganz anders", hatte Jensen kürzlich am Rande des Abschiedsspiels von Claudio Pizarro gegenüber unserer Deichstube gesagt. 

Während des Trainings, das hob Fritz hervor, ist Stage jedenfalls sehr engagiert, will sich unbedingt einen Platz im Team erkämpfen. "Er gibt Gas und sorgt für einen hohen Konkurrenzkampf", berichtete der Ex-Profi. So eine Torbeteiligung nur wenige Sekunden nach der Einwechslung trägt sicherlich auch ihren Teil dazu bei.

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