Werder-Stürmer fiel kurzfristig verletzt aus

Das größte Lob für Sargent

Manche Spieler werden erst so richtig vermisst, wenn sie mal nicht dabei sein können. Das gilt bei Werder für Angreifer Josh Sargent, der in Wolfsburg fehlte. Im nächsten Spiel soll er wieder mitwirken können.
28.11.2020, 13:53
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Das größte Lob für Sargent
Von Jean-Julien Beer
Das größte Lob für Sargent

Nur Zuschauer in Wolfsburg: der am Spunggelenk verletzte Werder-Angreifer Joshua Sargent.

nordphoto/gumzmedia

Bisher hatte Josh Sargent in dieser Saison immer gespielt, doch vor dem Anpfiff der Partie in Wolfsburg wurden alle Bremer Pläne mit dem Angreifer durchkreuzt: Beim so genannten Aktivieren, einer lockeren Trainingseinheit am Vormittag eines Spiels, war Sargent umgeknickt. Die Schmerzen im Fuß ließen einen Einsatz nicht zu. Der Angreifer verfolgte die Partie in seinem Werder-Trainingsanzug vom Spielfeldrand aus und machte sicher immerhin dadurch nützlich, dass er seine Kollegen später in der Kabine als Lieferbote mit Sandwiches versorgte. Wenigstens humpelte er dabei nicht mehr.

„Ich bin froh, dass es keine schwere Verletzung bei ihm ist“, sagte Trainer Florian Kohfeldt, „er ist halt einfach umgeknickt. Er wird Mitte der Woche wieder ins Training einsteigen. Ob schon am Montag, das muss man abwarten. Für das nächste Spiel gegen Stuttgart besteht da aber keine Gefahr.“

Werders Matchplan habe der kurzfristige Ausfall von Sargent zwar nicht verändert, erklärte Werders Chefcoach, „aber man hat gesehen, welchen Faktor er uns sonst im Spiel gibt: Ohne Yuya Osako auch nur den Hauch eines Vorwurfs zu machen, denn er hat ein sehr gutes Spiel gemacht, ist Josh natürlich in der Lage, physisch noch etwas mehr auf den Platz zu bringen und trotzdem noch vorne gefährlich zu bleiben. Deshalb tat sein Ausfall schon weh, und das ist das größte Lob an ihn, dass man schon richtig merkt, wenn er nicht da ist.“

Für Osako war es der erste Startelfeinsatz seit der 1:4-Niederlage am ersten Spieltag gegen Hertha. Der Japaner rechtfertigte das Vertrauen durch einen starken Ballgewinn vor der Bremer 1:0-Führung durch Leonardo Bittencourt und einem Pass in die Tiefe vor dem Eigentor, das Milot Rashica provozierte. In vielen anderen Szenen fehlte ihm aber die nötige Robustheit.

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