Werder-Trainer: „Ein Streit sieht anders aus“

Kohfeldt und Füllkrug liefern sich Wortgefecht

Es war ein sehr emotionales Gespräch, das Florian Kohfeldt und Niclas Füllkrug direkt nach dem Abpfiff des Heidenheim-Spiels führten. Näher darauf eingehen wollte später weder der-Trainer noch der Stürmer.
03.07.2020, 11:25
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Kohfeldt und Füllkrug liefern sich Wortgefecht
Von Christoph Bähr
Kohfeldt und Füllkrug liefern sich Wortgefecht

Voller Emotionen: Niclas Füllkrug und Florian Kohfeldt diskutierten nach dem Abpfiff aufgeregt miteinander.

gumzmedia/nordphoto

Einige Fernsehzuschauer dürften durchaus gestaunt haben. Nach Werders enttäuschendem 0:0 gegen Heidenheim war in der Übertragung von DAZN ein emotionales Wortgefecht zwischen Florian Kohfeldt und Niclas Füllkrug zu sehen. Am Ende packte der Werder-Trainer den Stürmer sogar leicht am Shirt. Später gaben sich beide dann betont gelassen. „Ich habe keine aufgeregte Diskussion gesehen. Wir haben über das Spiel gesprochen. Wenn Lücke und ich uns streiten, sieht das anders aus“, sagte Kohfeldt während der Pressekonferenz.

Und Füllkrug erklärte bei DAZN: „Das war nichts. Ich habe mich einfach geärgert, dass wir 0:0 gespielt haben. Wir werden sicher noch einmal sprechen die Tage.“ Füllkrug und Kohfeldt haben ein besonderes Verhältnis, sie kennen sich schon lange. Als der Stürmer noch in der Werder-Jugend spielte, war Kohfeldt sein Co-Trainer. Vor der Saison kehrte Füllkrug auch wegen Kohfeldt nach Bremen zurück. Den Zoff nach dem Heidenheim-Spiel dürften die beiden schnell ausräumen können.

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