Aufsichtsratschef Bode über Kohfeldt

„Es gab kontroverse Diskussionen um den Trainer“

Werders Aufsichtsratschef Marco Bode sagte im „Doppelpass“ von Sport 1, es habe nichts für eine Trennung von Florian Kohfeldt gesprochen. Über den Trainer sei aber kontrovers diskutiert worden.
28.06.2020, 13:34
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Von wkf
„Es gab kontroverse Diskussionen um den Trainer“

Marco Bode will die Saison nach der Relegation ausführlich analysieren.

gumzmedia/nordphoto

Marco Bode hat betont, dass es bei Werder durchaus „kontroverse Diskussionen“ über die Rolle von Trainer Florian Kohfeldt gegeben habe. Diese Gespräche seien nicht einfach gewesen, „aber es hat nichts dafür gesprochen, sich von ihm zu trennen“, sagte Werders Aufsichtsratschef am Sonntag im „Doppelpass“ von Sport 1. „Zur Werder-Philosophie gehört es, niemals einen Trainer leichtfertig aufzugeben. Wir waren immer überzeugt davon, dass er ein fachlich guter Trainer ist und menschlich gute Qualitäten hat.“

Werder hat jetzt über die Relegation noch die Chance, in der Bundesliga zu bleiben. „Wir haben es in der eigenen Hand“, unterstrich Bode. Egal wie es ausgehe, „wir werden offen und ehrlich analysieren und entscheiden, wie es weitergeht, welche Erkenntnisse wir mitnehmen und für die Zukunft umsetzen werden“, kündigte der Ex-Nationalspieler an. Dabei werde auch überprüft, ob das Verhältnis zwischen Kohfeldt und der Mannschaft unter der Krise gelitten habe.

Es bleibe in jedem Fall „eine sehr schlechte Saison“, hielt Bode fest. Bekanntlich wollte Werder eigentlich um die Europa-League-Plätze mitspielen und muss nun weiter um den Klassenerhalt zittern. Ein wichtiger Grund für den Absturz war laut Bode die Verletzungsmisere. „Ein Punkt unserer Analyse wird mit Sicherheit ergeben, dass wir zu selten unseren Kader so beisammen und gesund auf dem Platz hatten, wie wir das wollten.“

In der Talkrunde wurde Bode zudem auf den bevorstehenden Abgang von Milot Rashica angesprochen. „Milot wird uns vermutlich in diesem Sommer verlassen, da gibt es aber noch zu viele offene Fragen“, erklärte er. Zuvor hatte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff gesagt: „Rashica ist sicherlich ein Spieler, mit dem wir uns beschäftigen.“ Nach Informationen des WESER-KURIER ist Rashicas Wechsel zu RB sicher.

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