„Extrem athletische Spieler"

Überraschendes Lob von Freiburgs Streich

Lange Zeit gab es den Vorwurf, Werders Spiel sei zu wenig robust und körperlich. Um so überraschender kommt das Lob von Freiburgs Trainer Christian Streich.
18.10.2020, 17:00
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Überraschendes Lob von Freiburgs Streich
Von Jean-Julien Beer
Überraschendes Lob von Freiburgs Streich
dpa

Wie schnell sich die Zeiten doch ändern. Vergangene Saison galt Werder im harten Abstiegskampf auch deshalb oft als chancenlos, weil es der Mannschaft an Körperlichkeit fehlte. Bei den schmerzhaften Niederlagen in der Hinrunde gegen direkte Konkurrenten wie Mainz oder Köln war die Bremer Startelf nicht nur von der Körpergröße her unterlegen, sondern wirkte auch im Spielverlauf weniger dynamisch und nicht so robust.

In Freiburg nun bewunderte der Trainer des Sport-Clubs, Christian Streich, die Möglichkeiten seines Kollegen Florian Kohfeldt. „Wenn man die Körperlichkeit von Bremen gesehen hat“, begann Streich seine Rede, „da muss ich sagen: Wir waren ja noch nie eine besonders große Mannschaft, wenn du aber nicht so viele große und extrem athletische Spieler hast, dann tut das schon richtig weh. Das hat man gegen Werder gemerkt: Wie die auf dem Platz standen und wie sie einwechseln konnten, das merkst du dann bei jeder Standardsituation. Wir sind über gutes Positionsspiel und über Tempo ganz oft durchgekommen, auch durch Präzision, aber dann machen wir daraus zu oft kein Tor.“

In Freiburg kamen Davie Selke, Ömer Toprak und Christian Groß von der Bank aus ins Spiel, zudem noch Kevin Möhwald und Milot Rashica. Das zeigt auch, wie sehr sich die personelle Situation im Kader entspannt hat.

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