Augustinsson über die Fan-Rückkehr

„Es wird großartig sein“

Werders Linksverteidiger Ludwig Augustinsson sprach in einer Medienrunde über die bevorstehende Rückkehr der Fans ins Weserstadion, die gelungene Saisonvorbereitung und den Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC.
15.09.2020, 14:54
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„Es wird großartig sein“
Von Christoph Bähr
„Es wird großartig sein“

Ludwig Augustinsson sprach am Dienstag mit den Bremer Journalisten.

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Nach dem Sieg in Jena schaltete Ludwig Augustinsson zwei Tage ab und befasste sich mal nicht mit Fußball. Umso erfreulicher war für Werders Linksverteidiger der Start in die Arbeitswoche am Dienstag. Als er zum Training kam, erfuhr der 26-Jährige erst, dass bei Werders Bundesliga-Heimspiel am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Hertha BSC 8500 Zuschauer im Weserstadion dabei sein dürfen. Nach der ersten Einheit der Woche sprach Augustinsson in einer Medienrunde über…

… die Fan-Rückkehr ins Weserstadion:

„Wir alle in der Mannschaft sind deswegen sehr aufgeregt. Ich habe mich sehr gefreut, als ich davon gehört habe. 8500 Zuschauer sind eigentlich nicht viel in einem Stadion, das sonst 42.000 Menschen fasst, aber es wird großartig sein. Diejenigen, die es noch nicht wussten, sollten spätestens jetzt gemerkt haben, wie wichtig die Fans für den Fußball sind. In Jena haben wir schon einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen, wie es ist, wieder vor Zuschauern zu spielen. Und dieses Mal werden die Fans auf unserer Seite und nicht auf der Seite des Gegners sein. Das kann uns einen zusätzlichen Push geben, mit Fans im Stadion ist alles noch ein bisschen spannender. Die Werder-Fans sind als zwölfter Mann bekannt. Die Vorfreude ist groß auf eine tolle Atmosphäre am Sonnabend.“

… die Lehren aus dem Pokalspiel in Jena:

„In der ersten Pokalrunde auswärts anzutreten ist nie einfach. Das wussten wir. Die erste Halbzeit hätte natürlich besser sein können. In der zweiten Hälfte haben wir uns dann gesteigert und hätten noch mehr Tore schießen müssen. Wir haben gewonnen, sind in der nächsten Runde, und niemand hat sich verletzt. Daher war es insgesamt okay, aber natürlich müssen wir noch einige Dinge verbessern.“

… die Saisonvorbereitung:

„Es war eine gute Vorbereitung für uns. Wir haben Selbstvertrauen gesammelt. Auch gegen diese Testspielgegner muss man seinen Job erst einmal erledigen, und das haben wir in jedem Spiel getan. Der Bundesliga-Auftakt gegen Hertha wird nun ein echter Prüfstein für uns. Wir wollen beweisen, dass wir die Qualität aus den Testspielen auch in der Bundesliga gegen einen Topgegner zeigen können.“

… den Konkurrenzkampf bei Werder:

„Wir sind hungrig. Das spüre ich in jedem Training. Jeder will zeigen, dass wir aus der vergangenen Saison gelernt haben. Wir wollen es unbedingt besser machen. Wir haben jetzt auf allen Positionen einen guten Konkurrenzkampf. So sollte es auch sein in einer Bundesliga-Mannschaft. Das ist perfekt. Auf meiner Position ist mit Felix Agu ein guter, junger Spieler dazu gekommen. Natürlich gebe ich alles, um zu spielen. Am Ende entscheidet das der Trainer.“

… das Zusammenspiel mit den Innenverteidigern:

„Natürlich ist es wichtig, die Mitspieler in der Abwehrkette zu kennen. Kontinuität ist daher schon erstrebenswert, aber ich habe in der Vorbereitung jetzt oft neben Marco Friedl gespielt. Neben Niklas Moisander habe ich sowieso schon sehr häufig gespielt. Ich kenne beide sehr gut und komme mit beiden als Nebenmann sehr gut klar.“

… das Spiel gegen Hertha:

„Dass Hertha im Pokal verloren hat, hat nicht viel zu bedeuten. Sie haben viel Qualität in der Mannschaft und sind normalerweise klar besser als Braunschweig. Die Niederlage könnte für Hertha jetzt auch ein Weckruf vor dem Bundesliga-Start sein. Sie haben viele starke Spieler im Kader. Wir brauchen am Sonnabend eine Topleistung, dann haben wir gute Chancen auf den Sieg.“

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