Bode über personelle Konsequenzen

„Bei einem Abstieg steht alles auf dem Prüfstand“

Marco Bode hat personelle Konsequenzen im Falle des Abstiegs nicht ausgeschlossen. Werders Aufsichtsratschef betonte bei NDR2 aber auch einmal mehr, dass er Florian Kohfeldt und Frank Baumann voll vertraue.
28.05.2020, 16:00
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Von wkf/dpa
„Bei einem Abstieg steht alles auf dem Prüfstand“

Marco Bode glaubt weiter fest an den Klassenerhalt.

dpa

Werders Aufsichtsratschef Marco Bode hat im Falle eines Abstiegs aus der Bundesliga auch personelle Konsequenzen bei den Norddeutschen nicht ausgeschlossen. Wenn der Klassenerhalt nicht gelingen sollte, „steht alles auf dem Prüfstand“, sagte Bode im Podcast „Die NDR2-Bundesligashow“. „Da würde ich dann nichts ausschließen wollen.“

Allerdings sei er nach wie vor völlig davon überzeugt, dass Werder die Rettung noch gelingt. „Ich glaube an unsere Konstellation total. Das schließt Geschäftsführung, Trainer und das Team im Aufsichtsrat mit ein“, sagte Bode. „Ich bin davon überzeugt, dass Frank Baumann einen sehr guten Job macht und auch Florian Kohfeldt.“

Bode äußerte sich zudem zur Kritik seines Freundes und früheren Mitspielers Rune Bratseth, der nach der Pleite gegen Leverkusen im norwegischen Fernsehen die Entlassung von Trainer Kohfeldt gefordert hatte. „Ich bin ihm nicht böse. Wir haben inzwischen miteinander gesprochen. Rune tut das auch ein wenig leid", sagte Bode. "Er kennt Florian Kohfeldt gar nicht. Ich bin mir sicher: Wenn sich die beiden eine halbe Stunde lang unterhalten würden, dann würde Rune zu einem völlig anderen Urteil kommen."

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