Mögliche Aufstellung gegen Sandhausen Komplette Dreierkette fällt aus: So könnte Werder am Sonntag spielen

Ömer Toprak, Marco Friedl und Milos Veljkovic: Die komplette Dreierkette des SV Werder fällt gegen den SV Sandhausen aus. Das zwingt Trainer Ole Werner dazu, seine Mannschaft erneut umzubauen.
02.04.2022, 18:18
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Von Daniel Cottäus

Als am Samstagvormittag die letzten Profis des SV Werder Bremen nach dem kurzen Fußweg vom Weserstadion zum Trainingsplatz den Rasen betreten hatten, war klar: Milos Veljkovic würde die Abschlusseinheit vor dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen (Sonntag, 13.30 Uhr) verpassen. Was mit Blick auf einen Einsatz des 26-Jährigen während der Partie natürlich ein ziemlich schlechtes Vorzeichen war – und eines, das sich kurz nach dem Training bestätigen sollte. "Er wird nicht spielen können", sagte Trainer Ole Werner, der nach Ömer Toprak und Marco Friedl nun auch noch den letzten verbliebenen Stammspieler aus seiner Dreierkette ersetzen muss.

Veljkovic hatte sich im Testspiel mit der serbischen Nationalmannschaft gegen Dänemark (0:3) am Dienstag eine Wadenverletzung zugezogen und war bereits zur Pause ausgewechselt worden. Zwar hatte sich Werner am Donnerstag noch optimistisch gezeigt, dass der Verteidiger gegen Sandhausen spielen kann ("Wir sind guter Dinge, dass er zur Verfügung steht"), es kam dann aber anders. Was für den Trainer abermals Umbauarbeiten in seiner Abwehrkette bedeutet.

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Die naheliegendste Variante ist, dass Lars Lukas Mai als gelernter Innenverteidiger die Veljkovic-Rolle – sprich den rechten Part in der Dreierkette – übernimmt. Zwar hatte der 22-Jährige bei seinen jüngsten Auftritten alles andere als fehlerfrei agiert. Werner müsste seine Startelf, die zuletzt 1:0 gegen Darmstadt gewann, in der Defensive dann aber nicht zusätzlich auf anderen Positionen verändern. Was hingegen der Fall wäre, wenn Nicolai Rapp den Veljkovic-Vertreter gäbe. In diesem Fall dürfte Ilia Gruev auf Rapps Sechserposition rücken und damit erstmals überhaupt unter Werner in die Startelf. Klar ist, dass Christian Groß abermals den Abwehrchef vor Torhüter Jiri Pavlenka geben wird und dass Anthony Jung links in der Dreierkette verteidigt. Auch die beiden Flügelpositionen dürften wieder an Manuel Mbom (rechts) und Felix Agu (links) gehen.

Wie fit ist Leonardo Bittencourt?

Im offensiven Mittelfeld dürfte derweil Leonardo Bittencourt nach überstandener Corona-Infektion in die erste Elf zurückkehren, wobei sich auch der zuletzt gute Niklas Schmidt Hoffnungen machen darf, womöglich ein weiteres Spiel an der Seite des gesetzten Achters Romano Schmid auflaufen zu dürfen. Werners Entscheidung wird hier davon abhängen, wie fit Bittencourt schon wieder ist.

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Auch Stürmer Marvin Ducksch hat seine Corona-Infektion hinter sich. Der 28-Jährige stieg zu Wochenbeginn einen Tag früher als Bittencourt ins Teamtraining ein und wird auf seinen Platz an der Seite von Sturmpartner Niclas Füllkrug zurückkehren.

Bleibt nur noch die Frage, wer stellvertretend für Michael Zetterer (Corona) als zweiter Torhüter auf der Bank sitzen wird. Die Antwort: Mio Backhaus. Der 17-jährige Bremer U19-Keeper wird den Vorzug vor U23-Routinier Ole Springer (30) erhalten.

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