Rückschlag für Werder-Stürmer Füllkrug droht Ausfall bis Januar

Es läuft gerade nicht gut bei Werder, was die Verletzungen angeht. Niclas Füllkrug fällt nun deutlich länger aus als gedacht und könnte erst im Januar sein Comeback geben.
04.12.2020, 12:51
Lesedauer: 1 Min
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Füllkrug droht Ausfall bis Januar
Von Christoph Bähr

Vier Spiele hat Niclas Füllkrug wegen seiner Muskelverletzung in der Wade schon verpasst, und es kommen noch weitere hinzu. Eigentlich hatten sie bei Werder gehofft, dass der beste Torjäger im besten Fall schon gegen die Bayern wieder einsatzbereit ist. Daraus wurde bekanntlich nichts. Nun sollte der 27-Jährige am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Stuttgart möglichst wieder auf der Bank sitzen, doch auch das klappt nicht. „Es gab leider eine Reaktion bei gesteigerter Belastung. Der Plan war eigentlich, dass er 20 bis 30 Minuten spielen kann. Wir müssen aber langsamer aufbauen und davon ausgehen, dass er frühestens gegen Mainz und Hannover oder auch erst gegen Union Berlin ein Thema wird. Das war jetzt ein Rückschlag“, sagte Trainer Florian Kohfeldt am Freitag.

Auf Mainz trifft Werder am 19. Dezember. Wenn es schlecht läuft, gibt Füllkrug aber auch erst Anfang Januar gegen Union Berlin sein Comeback. Die Wadenverletzung führt also zu einer Ausfallzeit, wie sie wohl niemand erwartet hätte. Wegen einer schweren Knieverletzung hatte Füllkrug bereits den Großteil der vergangenen Saison verpasst. Mit dem Mittelstürmer und dem Außenangreifer Milot Rashica, der wegen einer Oberschenkelverletzung bis Ende Januar fehlt, muss Werder aktuell auf die zwei wichtigsten Offensivspieler verzichten.

Immerhin kehrt Josh Sargent gegen Stuttgart zurück. Die Sprunggelenksverletzung, die den Angreifer gegen Wolfsburg ausbremste, sei ausgeheilt, sagte Kohfeldt. Auch Milos Veljkovic ist eigentlich wieder einsatzbereit. Der Innenverteidiger steht nach seiner Adduktorenverletzung gegen Stuttgart trotzdem noch nicht wieder im Kader. Kohfeldt: „Milos ist grundsätzlich einsatzfähig, wir haben uns aber für einen etwas längeren Aufbau entschieden. Er wird gegen Leipzig am 12. Dezember in den Kader zurückkehren und dann gleich ein Startelfkandidat sein. Wir haben viele Spiele bis Weihnachten und haben in der Innenverteidigung eine sehr gute Personallage, sodass wir uns diesen Luxus erlauben können, damit Milos die englischen Wochen durchspielen kann.“

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