Spiel gegen Stuttgart Werner hofft auf Füllkrug - auch weil Burke noch Nachholbedarf hat

Werder-Stürmer Niclas Füllkrug droht am Samstag gegen Stuttgart auszufallen. Als Ersatz könnte Oliver Burke in die Startelf rutschen. Doch ist der Neuzugang überhaupt schon so weit?
09.08.2022, 15:23
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Von mbü

Ein paar Sekunden im Pokal gegen Cottbus, knapp zehn Minuten in der Liga gegen Wolfsburg – das ist bisher die Ausbeute von Oliver Burke. Der neue Stürmer des SV Werder spielte in den jüngsten Pflichtpartien der Bremer eine eher untergeordnete Rolle. Doch nun plagt sich Torjäger Niclas Füllkrug mit einer Muskelprellung im Oberschenkel herum, seine Rückkehr ins Teamtraining ist ebenso wenig absehbar wie ein Einsatz am kommenden Wochenende. Folglich könnte schon am Samstag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (15.30 Uhr) Burkes ganz große Stunde schlagen. Aber ist der Schotte überhaupt schon so weit?

„Er ist jemand, der natürlich über ein sehr hohes Tempo verfügt, der aber in den Abläufen - wann biete ich mich wo an - und vom Timing und den Laufwegen her, noch Luft nach oben hat", meint Trainer Ole Werner. „Er kann seine Schnelligkeit noch viel besser einsetzen. Da arbeiten wir mit ihm gemeinsam dran". 

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Klingt also nicht unbedingt so, als würde da direkt der erste Startelfeinsatz winken, das hundertprozentige Vertrauen als Nebenmann von Marvin Ducksch vorhanden sein. Werner will sich in dieser Angelegenheit aber ohnehin nicht treiben lassen. „Erstmal schauen wir, wie es mit Niclas läuft. Wir haben ja noch eine Woche vor uns und gucken mal, wie sich die Dinge entwickeln."

Sollte Füllkrug schließlich doch ausfallen, gibt es neben Oliver Burke nominell noch eine weitere Sturm-Alternative im Kader, nämlich Eren Dinkci. Der 20-Jährige plagte sich zuletzt allerdings mehrere Wochen mit muskulären Problemen herum, hat zahlreiche Einheiten verpasst. Nun ist der gebürtige Bremer immerhin zurück im Kreise der Mannschaft. „Er ist jetzt seit dem Twente-Spiel rausgewesen, das ist ein knapper Monat, der ihm fehlt. Das hat ihm sicherlich nicht geholfen", sagt Ole Werner, "trotzdem muss man jetzt sehen, wie er durch die Woche kommt.“  

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