Bald wieder bei Werder Plogmann kehrt aus Donaustauf zurück

Seit Wochen schuftet die Torhüterhoffnung des SV Werder Bremen nach ihrem Patellasehnenriss im rechten Knie in einem bayerischen Reha-Zentrum für das Comeback. Eine Zeit, die sich nun dem Ende neigt.
22.03.2021, 18:40
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus

Mal ein kleiner Video-Schnipsel hier, mal ein Foto dort - Luca Plogmann hält die knapp 12000 Menschen, die ihm auf Instagram folgen, in unregelmäßigen Abständen darüber auf dem Laufenden, wie sein derzeitiger Alltag aussieht. Im Zentrum dabei: gesundes Essen und harte Arbeit.

Seit Wochen schuftet die Torhüterhoffnung des SV Werder Bremen nach ihrem Patellasehnenriss im rechten Knie in einem Reha-Zentrum im bayerischen Donaustauf für das Comeback. Eine Zeit, die sich nun dem Ende neigt. „Luca wird Ende des Monats nach Bremen zurückkehren und seine Reha bei uns weitermachen“, berichtet Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball.

Ehe der 21-Jährige sein Programm im Norden fortsetzt, wird er eingehend von den Werder-Ärzten untersucht. Dann sollen in Absprache mit dem Spieler die kommenden Wochen geplant werden - ganz in Ruhe, wie Fritz betont. „Wir wollen Luca alle Zeit der Welt geben, um wieder fit zu werden“, erklärt der Ex-Profi, der in wenigen Tagen einen Plogmann zurückerwartet, der den Kopf nach seiner schweren Verletzung wieder frei bekommen hat.

„Wir hatten ihm die klare Empfehlung ausgesprochen, dass es bei so einer langwierigen Verletzung gut ist, auch mal woanders hinzukommen“, sagt Fritz, der während seiner Zeit als Profi selbst einmal eine viermonatige Reha in Donaustauf absolviert hat. „Du kannst dich dort voll auf deine Genesung konzentrieren. So eine Luftveränderung tut gut.“ Für Plogmann, so sieht es derzeit aus, dürfte es nicht die einzige in diesem Jahr bleiben.

Sobald der Keeper wieder fit ist, reiht er sich bei Werder in die große Torhüter-Gruppe mit vier Kollegen ein. Hinter Stammkraft Jiri Pavlenka, Sandhausen-Rückkehrer Stefanos Kapino, Michael Zetterer und auch U23-Schlussmann Eduardo dos Santos Haesler dürfte er dabei nach seiner langen Pause einen schweren Stand haben. Eine erneute Leihe ist deswegen im Sommer wahrscheinlich. Plogmann bekäme so die Gelegenheit, das durch das kaputte Knie verlorene Jahr beim Drittligisten SV Meppen andernorts nachzuholen. „Noch ein Jahr verliehen zu werden, wäre vielleicht nicht verkehrt“, hatte er bereits kurz nach seiner Verletzung gesagt. Fritz hält sich bei diesem Thema derweil noch bedeckt, erklärt nur: „Wenn Luca wieder fit ist, werden wir uns zusammensetzen und nach dem Weg suchen, der für ihn und den Verein am besten passt.“

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