Nach positivem Corona-Test im privaten Umfeld

„Der betroffenen Person geht es soweit gut“

Nach dem positiven Covid-19-Test im Umfeld eines Werder-Spiels berichtete Sportchef Frank Baumann, dass es der erkrankten Person gut gehe. Alle Maßnahmen des Gesundheitsamts seien umgesetzt worden.
17.05.2020, 15:32
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„Der betroffenen Person geht es soweit gut“
Von Christoph Bähr
„Der betroffenen Person geht es soweit gut“

Eine Covid-19-Fall im Umfeld der Werder-Mannschaft sorgte kurzzeitig für Aufregung.

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Die Aufregung war groß am Freitagabend, als Werder verkündete, dass sich ein Spieler in Quarantäne befindet, weil eines seiner Familienmitglieder positiv auf Covid-19 getestet wurde. Am Sonntagmittag hatte Sportchef Frank Baumann dann eine erfreuliche Nachricht zu verkünden: „Der betroffenen Person geht es gesundheitlich soweit gut, das ist das Wichtigste.“

Aus Respekt vor der Privatsphäre möchte Werder nicht, dass öffentlich wird, in wessen Familie der Corona-Fall aufgetreten ist. Der WESER-KURIER hält sich an diese Bitte. „Auf freiwilliger Basis konnten sich auch die Familien der Spieler testen lassen. Dadurch konnte die Infektion sehr frühzeitig erkannt werden und die angeordneten Maßnahmen des Gesundheitsamts konnten umgesetzt werden“, sagte Baumann.

Beim betreffenden Spieler fielen bislang alle Covid-19-Tests negativ aus, er bleibt aber in Quarantäne. „Wir wissen, dass wir alle negativ getestet wurden. Auf die direkte Gruppe hat das also keinen Einfluss“, sagte Trainer Florian Kohfeldt, der das Thema am Sonntag auf der Pressekonferenz zum Leverkusen-Spiel ansonsten nicht weiter kommentieren wollte: „Das ist eine private Sache. Das gehört nicht auf Pressekonferenzen.“

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