In Freiburg Torschütze, gegen Gladbach Joker

Warum Bittencourt nicht in der Startelf stand

Dass Leonardo Bittencourt nach seinem Tor in Freiburg zunächst auf der Bank saß, kam überraschend. Aus Sicht von Trainer Florian Kohfeldt passte Yuya Osako besser zum Gegner Gladbach.
27.05.2020, 12:06
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Warum Bittencourt nicht in der Startelf stand
Von Christoph Bähr
Warum Bittencourt nicht in der Startelf stand

Leonardo Bittencourt wurde in der 62. Minute für Yuya Osako eingewechselt.

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In Freiburg war Leonardo Bittencourt noch der Schütze des umjubelten 1:0-Siegtreffers gewesen, gegen Gladbach saß der Offensivspieler plötzlich auf der Bank. Yuya Osako rückte für ihn in die Startelf und spielte hinter den beiden Spitzen Josh Sargent und Milot Rashica. „Yuya passte besser zum Spiel. Er sollte sich in den Zwischenräumen gegen die Gladbacher Physis behaupten“, erklärte Florian Kohfeldt die Umstellung in der Offensive.

Der Trainer schätzt Osakos Fähigkeit, den Ball an guten Tagen zwischen den gegnerischen Reihen zu verarbeiten und weiterzuleiten. Das ist schon lange bekannt. Der Japaner spielte gegen Gladbach dann auch immerhin etwas besser als zuvor in der Rückrunde, Torgefahr ging von ihm allerdings nicht aus. Das war bei Bittencourt ganz anders: Nachdem er in der 62. Minute für Osako gekommen war, erzwang er einen Ballverlust des Gladbacher Torwarts Yann Sommer und schoss einmal knapp über das Gehäuse.

Gut möglich also, dass Bittencourt am Sonnabend gegen Schalke in die Startelf zurückkehrt, zumal er gegen Gladbach auch draußen blieb, um seine Kräfte zu schonen. „Wir haben jetzt eine personelle Situation, die es mir erlaubt, zu Leo zu sagen: Du kommst dieses Mal erst in der 60. Minute. Wir haben noch so viele Spiele“, verdeutlichte Kohfeldt. Er betonte zudem, dass Bittencourt in Freiburg gut gespielt habe und nicht aus Leistungsgründen aus der ersten Elf gerutscht sei.

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