Warum Schmid gegen Jena fehlte

Ein Opfer des Konkurrenzkampfes

Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, um sich erstmals richtig zu zeigen, doch Romano Schmid durfte nicht. Er stand gar nicht erst im Kader gegen Jena – und Florian Kohfeldt begründete auch warum.
13.09.2020, 09:56
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Ein Opfer des Konkurrenzkampfes
Von Malte Bürger
Ein Opfer des Konkurrenzkampfes

Romano Schmid musste in Bremen trainieren, statt mit nach Jena zu reisen.

nordphoto

Wo war eigentlich Romano Schmid? In der Vorbereitung hatte der junge Mittelfeldspieler durchaus auf sich aufmerksam gemacht, nach einer gelungenen Leihe zum österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC wollte der 20-Jährige nun bei Werder richtig durchstarten. Doch die neue Saison begann mit einer persönlichen Enttäuschung, gegen Jena stand Schmid nicht einmal im Kader.

„Romano hatte die Zeit bei der Nationalmannschaft, hat nur wenig in Bremen mit dem Team trainiert“, sagte Trainer Florian Kohfeldt. Schmid war wie Marco Friedl tagelang bei der U21 seines Heimatlandes gewesen, hatte gegen Albanien (1:5) und England (1:2) aber insgesamt nur 69 Minuten gespielt. An der Kraft lag es also nicht, sondern an den verpassten Einheiten bei Werder. „Dieses Mal war es also eine Konkurrenzentscheidung – ohne dass Romano irgendetwas falsch gemacht hätte“, sagte Kohfeldt. „Die Entscheidung fiel letztlich zwischen ihm und Nick Woltemade, und da hat Nick sich durchgesetzt.“

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