Fritz über Friedl

„Marco ist gefestigt genug, um das abzuschütteln“

Bei der Niederlage gegen Union erwischte auch Marco Friedl einen rabenschwarzen Tag. Clemens Fritz, Leiter Profifußball bei Werder, ist aber überzeugt davon, dass die schwache Leistung nicht lange nachhallt.
07.01.2021, 11:24
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Von Daniel Cottäus

Zwei Gegentore, und zwei Mal hatte Marco Friedl gehörigen Anteil daran – es ist also wahrlich keine Übertreibung, wenn Werders „Leiter Profifußball“ Clemens Fritz von „einem gebrauchten Tag“ spricht, um Friedls Leistung während der 0:2-Niederlage gegen Union Berlin einzuordnen. Am Stellenwert des jungen Österreichers innerhalb der Mannschaft ändert der schwache Auftritt aber nichts. Fritz: „Wir sind mit seiner Entwicklung sehr zufrieden, und er kann es auch sein.“

Direkt nach dem Union-Spiel hatte Fritz den Verteidiger zur Seite genommen, um ihm Mut zuzusprechen. „Es ärgert ihn doch selbst am meisten, dass er seine Leistung nicht gebracht hat“, sagte der Ex-Profi, der nicht davon ausgeht, dass Friedl „nach dem einen schwachen Spiel“ nun mit großer Verunsicherung zu kämpfen habe: „Marco ist gefestigt genug, um das abzuschütteln. Da mache ich mir bei ihm überhaupt keine Sorgen.“

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In bisher allen 14 Bundesligaspielen stand der 22-Jährige für Werder auf dem Platz. Er verpasste dabei nicht eine Minute. Und sollte bis Samstag nichts Unvorhergesehenes mehr geschehen, dann wird Friedl auch während des Auswärtsspiels bei Bayer 04 Leverkusen wieder zur Bremer Startformation zählen. Fritz jedenfalls freut sich schon darauf. Er verspricht: „Wir werden schon am Wochenende wieder einen ganz anderen Marco Friedl sehen.“

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