Fritz über einen möglichen Rashica-Transfer „Wir arbeiten an der bestmöglichen Lösung“

Geht er, bleibt er? Die sportliche Zukunft von Milot Rashica bleibt ungewiss. Werder benötigt dringend Geld, will sich aber auch nicht treiben lassen. Clemens Fritz will Rashica „auf keinen Fall verschenken“.
16.09.2020, 12:16
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„Wir arbeiten an der bestmöglichen Lösung“
Von Malte Bürger

Manchmal genügen Kleinigkeiten, um für etwas Aufregung zu sorgen. Und so waren es ein paar von Milot Rashica entfernte Worte, die für Spekulationen sorgte. Auf seinen Profilen in den sozialen Netzwerken hatte der Angreifer nämlich jeweils den Eintrag entfernt, dass er aktuell Spieler von Werder Bremen sei. Ist der Zeitpunkt des erwarteten Abschieds nun also wirklich gekommen? „Wir sind im Austausch mit Milot und seinem Berater Altin Lala. Aber da gibt es keine neuen Meldungen zu verkünden“, sagte Clemens Fritz, Werders Leiter Scouting und Profifußball, am Mittwoch in einer kleinen Medienrunde.

Während der Ehrenspielführer diese Sätze sagte, trabten im Hintergrund gerade die Profis auf den Trainingsplatz. Milot Rashica fehlte dabei erneut. Aufgrund seiner Knieprobleme spulte er nach Vereinsangaben lediglich ein individuelles Programm ab. Ein Einsatz am Sonnabend gegen Hertha BSC (15.30 Uhr) ist somit reichlich unwahrscheinlich - aus gesundheitlichen Gründen, aber natürlich auch, damit eine erneute Verletzung einen möglichen Wechsel gefährdet. Knapp drei Wochen sind es allerdings nur noch, ehe am 5. Oktober das Transferfenster schließt. „In der Zeit kann noch viel passieren“, sagte Fritz. Den Rückschluss, dass der Druck auf die Bremer nun allmählich steige, wenn noch eine zufriedenstellende Ablösesumme erzielt werden soll, teilte der 39-Jährige nicht. „Bevor es nicht für alle Beteiligten passt, werden wir auch nichts umsetzen. Es gibt auch andere Vereine, bei denen der Druck steigt, weil sie beispielsweise aufgrund von Verletzungen etwas machen müssen“, sagte er. „Wir arbeiten an einer bestmöglichen Lösung. Wir werden Milot aber auch auf keinen Fall verschenken.“

Zuletzt hatte Fritz bestätigt, dass auch Aston Villa aus der Premier League zu den Interessenten an Milot Rashica gehöre, inwiefern die Engländer aktuell noch immer um den kosovarischen Nationalspieler werben, ließ er nun jedoch unbeantwortet. „Wir wollen da keine Wasserstandsmeldungen herausgeben, weil es Gespräche sind, die intern bleiben sollen“, sagte Fritz lediglich.

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