Nach Länderspieltoren Werder-Coach setzt bei Schmid auf befreiende Wirkung des Doppelpacks

Romano Schmid hat für die österreichische U21-Auswahl zwei Tore gegen Aserbaidschan geschossen. Daraus leitet Werder-Coach Markus Anfang nun Hoffnungen ab.
16.11.2021, 12:13
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Von Carsten Sander

Niclas Füllkrug hat es vorgemacht: Ein Tor kann die Welt verändern. Und zwei Tore? Hoffentlich auch, hoffentlich noch viel mehr. Darauf setzt Werder-Trainer Markus Anfang jedenfalls im Fall von Romano Schmid.

Denn der kleine Mittelfeldspieler hat unlängst für die österreichische U21-Auswahl einen Doppelpack geschnürt, war maßgeblich am 3:0-Sieg über Aserbaidschan beteiligt. Für Werder hat der Mittelfeldspieler dagegen trotz einer stattlichen Anzahl an Möglichkeiten noch nicht getroffen. Logisch, dass Anfang nun den befreienden Effekt der beiden Länderspieltore herbeiredet: „Es wäre schön, wenn der Knoten bei ihm geplatzt ist und er vielleicht auch für uns das eine oder andere Tor macht.“

Erst mal muss Schmid aber noch mal im Nationalteam ran. Gegen Kroatien kämpft der Offensivmann am Dienstag um die Teilnahme an der EM-Endrunde 2023 – es ist im siebten von zehn Qualifikationsspielen das wohl vorentscheidende Duell um den Gruppensieg zwischen dem Spitzenreiter (Kroatien) und dem ersten Verfolger.

Ein weiteres Schmid-Tor würde Anfang natürlich freuen, denn je mehr Bestätigung der 21-Jährige erhält desto besser. „Was man Romano ja nicht absprechen kann, ist, dass er nicht alles tut, um erfolgreich zu sein. Er ist sehr engagiert, bekommt auch seine Abschlüsse“, sagt Anfang und sieht die Parallele zu Stürmer Niclas Füllkrug, bei dem auch lange Torflaute herrschte, ehe der erste Treffer fiel und der zweite auch nicht lange auf sich warten ließ. Schmid dürfe das nun gerne nachmachen, so Anfang: „Er soll jetzt zu uns zurückkehren und mit dem Toreschießen einfach weitermachen.“

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