Sieben Spieler sollen's richten

Der Mannschaftsrat steht

Die Saison ist bereits in vollem Gange, doch erst jetzt steht endgültig fest, wer bei Werder den Mannschaftsrat bildet. Nach einer wochenlangen Hängepartie verriet Florian Kohfeldt nun die Namen der Spieler.
13.11.2020, 18:19
Lesedauer: 2 Min
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Der Mannschaftsrat steht
Von Malte Bürger
Der Mannschaftsrat steht

Der Trainer und sein Team. Mittlerweile steht auch der Mannschaftsrat.

nordphoto / gumzmedia

Das Geheimnis ist gelüftet. Endlich, möchte man fast sagen. Es war in den vergangenen Wochen beinahe ein munteres Spielchen zwischen den Journalisten und Florian Kohfeldt. Wann immer die Frage gestellt wurde, wann denn nun eigentlich der neue Mannschaftsrat der Öffentlichkeit präsentiert werde, wiegelte Werders Cheftrainer ab und vertröstete die Medienvertreter auf die nächste Woche. Bis jetzt. Nun löste Kohfeldt die Ungewissheit auf. Niklas Moisander, Theodor Gebre Selassie, Maximilian Eggestein, Jiri Pavlenka, Ömer Toprak, Leonardo Bittencourt und Niclas Füllkrug werden sich als siebenköpfiges Gremium für das Wohl des Teams einsetzen.

„Wir mussten und konnten notgedrungen erst mit der Auswahl des Mannschaftsrates beginnen, als am 6. Oktober feststand, wie der endgültige Kader aussieht“, erklärte Kohfeldt. „Das ist kein Vorwurf, das ging wahrscheinlich vielen Trainern aufgrund der besonderen Umstände so.“ Der 38-Jährige hatte eine konkrete Vorstellung vom Aussehen des Rates, doch dann wurde noch einmal nachjustiert. Eigentlich bevorzugt Florian Kohfeldt einen möglichst kleinen Kreis an Spielern für diese Aufgabe, letztlich wurden es dann doch deren sieben. „Er ist aus Gründen, die ich nicht wesentlich näher erläutern möchte und entgegen meiner ursprünglichen Ankündigung doch wieder etwas größer geworden“, sagte er. „Am Ende war die Entscheidung, einen Anker in allen Bereichen der Kabine zu haben. Eigentlich waren wir erst bei sechs Spielern, sind dann aber noch einmal in uns gegangen und haben uns anders entschieden. Ich werde jetzt aber natürlich nicht sagen, wer der Siebte war.“

Unverzichtbarer Ideengeber war in diesem Zusammenhang auch Werders Leiter Profifußball. „Clemens Fritz hat eine wichtige Rolle gespielt, mich beratend sehr unterstützt“, sagte Kohfeldt über den Bremer Ehrenspielführer, der aus seiner aktiven Zeit selbst genau weiß, wie ein solcher Rat funktioniert. „Am Ende glauben wir, dass dies nun das Beste für die Mannschaft ist“, sagte Kohfeldt. „Uns war wichtig, dass wir eine fixe Anzahl an Spielern haben, die auf dem Platz stehen.“ Im Vergleich zur Vorsaison, als es ebenfalls eine siebenköpfige Gruppe gab, sind Ömer Toprak, Niclas Füllkrug und Leonardo Bittencourt neu dabei. Sie ersetzen somit Davy Klaassen, Sebastian Langkamp und Nuri Sahin, die Werder inzwischen verlassen haben.

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