Die Noten zum Heidenheim-Spiel

Vogt stabil, Veljkovic die Ruhe selbst

Es ist geschafft: Werder spielt auch in der neuen Saison in der 1. Bundesliga. Beim 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim durfte noch einmal ordentlich gezittert werden. Hier sind die Noten zum 2:2 beim Zweitligisten.
06.07.2020, 23:09
Lesedauer: 2 Min
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Von wkf
Vogt stabil, Veljkovic die Ruhe selbst

Kevin Vogt war in Heidenheim von enormer Wichtigkeit.

gumzmedia/nordphoto

Pavlenka (Note 3)

Durfte sich das wichtige Spiel lange Zeit aus der Nähe ansehen, musste in der ersten Halbzeit keinen einzigen Ball entschärfen. Das änderte sich gleich in der ersten Minute des zweiten Durchgangs, als er einen Fernschuss von Schimmer stark zur Ecke klärte. Insgesamt eine fehlerlose Partie, was in so einem K.-o.-Spiel natürlich wichtig war. Bei den Gegentoren machtlos.

Augustinsson (Note 3)

Gute Leistung auf der linken Seite. Gleich zu Beginn viele Aktionen nach vorne. Schoss das zweite Bremer Tor.

Friedl (Note 3)

Ersetzte den gesperrten Kapitän Moisander in der Innenverteidigung. Über weite Strecken ein sauberer Auftritt. Kompromisslos und clever im Zweikampf, nach vorne wollte er manchmal zu viel. Beim Treffer zum 1:1 vom Lattenknaller überrascht.

Veljkovic (bis 68./Note 2)

Ließ sich in diesem Druckspiel nicht aus der Ruhe bringen und führte den jungen Friedl an seiner Seite, als Heidenheim den Druck erhöhte. Hatte nach einer Werder-Ecke sogar das 0:2 auf dem Fuß. Musste dann verletzt raus.

Langkamp (ab 68./nicht zu benoten)

Brachte seine Routine in die Schlussphase ein.

Gebre Selassie (Note 3)

War vor allem in der Defensive gefordert, um auf seiner rechten Seite dem Gegner keine Räume anzubieten. Keine Schuld am Elfmeter.

Vogt (Note 2)

Kehrte nach seiner Sperre zurück. Wichtiger Stabilisator der Defensive bei Heidenheimer Ballbesitz, auch viele Ballgewinne – dafür aber auch einige Ballverluste und Abstimmungsprobleme in die andere Richtung. War in der zweiten Halbzeit gegen einen neu formierten Dreier-Sturm gefordert und stand seinen Mann. Kam im Winter, um Werder in der Liga zu halten – Auftrag erfüllt!

Klaassen (Note 3)

In der Kapitänsrolle von Beginn an auf Betriebstemperatur. Zwei frühe Kopfbälle aufs Tor, die aber harmlos blieben. Großes Laufpensum im Mittelfeld. Pech bei einem schönen Schlenzer, der oben auf dem Tornetz landete (82.).

M. Eggestein (Note 3)

Die sehr enge Manndeckung machte ihm das Leben schwer, orientierte sich weiter nach vorne, um mehr Einfluss auf die Offensivaktionen zu haben. Initiierte so die Chance von Osako (50.). Stark im Pressing. Insgesamt ein sehr großer Aktionsradius in diesem wichtigen Spiel.

Osako (bis 68./Note 3)

Die frühe Führung tat seinem Spiel gut. Viele Ballkontakte, aber diesmal ohne selbst häufiger in gefährliche Räume zu kommen. Vergab eine gute Chance, die das 2:0 bedeutet hätte (50.).

Bartels (ab 68./Note 2)

Sollte im Pressing helfen und nach vorne für Entlastung sorgen. Bereitete das zweite Tor vor.

Rashica (bis 80./Note 4)

Mr. Strafraum: Half Werder wenn nötig am eigenen Strafraum und hatte am gegnerischen Strafraum das frühe 2:0 auf dem Fuß, doch Torwart Müller wehrte seinen guten Schuss ab (9.). Ließ seine Qualitäten insgesamt zu selten gegen den Zweitligisten aufblitzen.

Füllkrug (ab 80./nicht zu benoten)

Ihn hätten viele in der Startelf vermutet, doch nach seinem Comeback nach Kreuzbandriss musste er sich die Kräfte einteilen.

Sargent (bis 88./Note 3)

Begann, weil Füllkrug noch keine 90 Minuten durchhalten kann. Kein Spiel mit großem Spaßfaktor für ihn: Wurde immer wieder hart gefoult, in der Luft und am Boden. Stand aber immer wieder auf. Hätte sich in der 59. Minute mit einem Tor belohnen müssen, scheiterte aber freistehend an Heidenheims Torwart Kevin Müller.

Groß (ab 88./nicht zu benoten)

Musste das Ergebnis in der Schlussphase mit über die Zeit bringen und hätte sogar fast noch das Siegtor geschossen.

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