Ex-Bremer Bartels über seine Leidenszeit

„Ich bin noch nicht am Ende“

Für Fin Bartels steht ein Neubeginn an - mal wieder. Dieses Mal geht es jedoch nicht um eine Verletzung, sondern um einen Vereinswechsel. Bei Werder hat er lange gelitten, das hat ihn nachdenklich gemacht.
08.08.2020, 13:13
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Von dpa/wkf
„Ich bin noch nicht am Ende“

Fin Bartels will in Kiel noch einmal richtig durchstarten.

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Fin Bartels haben die lange Zwangspausen nach Verletzungen nachdenklich gemacht. „Du siehst viele Dinge von außen, siehst sie auf andere Weise. Man lernt, wie intensiv man arbeiten muss, um wieder zurückzukommen. Ich glaube, dass ich es umso mehr zu schätzen weiß, Fußball spielen zu können“, sagte der 33 Jahre alte Stürmer den „Kieler Nachrichten“. Bartels hatte bei Werder keinen neuen Vertrag mehr erhalten und war daraufhin zurück in seine Heimat zum Zweitligisten Holstein Kiel gewechselt.

Fin Bartels war nach einem Achillessehnenriss, muskulären Problemen und einer Knie-OP von Dezember 2017 bis zum Ende der Corona-Pause im Mai 2020 bis auf wenige Ausnahmen ausgefallen. Es seien lehrreiche Jahre gewesen, aber auch sportlich verlorene. „Aber die will ich hinten ranhängen“, meinte der Ex-Bremer, der im Laufe seiner Karriere auch für den FC St. Pauli und Hansa Rostock spielte. Bei der KSV Holstein hat er nun einen Vertrag bis Sommer 2022 unterschrieben.

„Ich habe eine lange Leidenszeit hinter mir, aber ich habe angedeutet, dass ich noch nicht am Ende bin. Ich fühle mich fit. Wenn das so bleibt, kann ich sagen: Ich kann der Mannschaft helfen“, sagte Bartels. Im Team von Holstein Kiel, wo er von 2004 bis 2007 in Regionalliga, Oberliga und U19-Bundesliga spielte, sieht er sich als Anführer: „Ich bin kein klassischer Lautsprecher, aber ich bin einer, der immer vorangehen will.“

Darüber hinaus hat sich Bartels inzwischen in einer emotionalen Video-Botschaft von den Werder-Fans verabschiedet und ihnen für die jahrelange Unterstützung gedankt.

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