Ex-Bremer entlassen

Ismaël kein Trainer in Linz mehr

Bei Werder spielte Valérien Ismaël einst in der Abwehr, inzwischen ist er als Trainer tätig. Seinen Posten beim Linzer ASK hat der Franzose nun allerdings verloren, der österreichische Verein hat ihn entlassen.
11.07.2020, 12:41
Lesedauer: 1 Min
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Von wkf/dpa
Ismaël kein Trainer in Linz mehr
dpa

Der frühere Bundesligaprofi Valérien Ismaël ist nicht länger Trainer beim österreichischen Fußball-Bundesligisten Linzer ASK. Der 44 Jahre alte Franzose, der mit Werder 2004 das Double gewann, werde von Dominik Thalhammer abgelöst, teilte der Klub am Samstag mit. „Wir bedanken uns bei Valérien sehr herzlich für seine gute und engagierte Arbeit“, sagte Vizepräsident Jürgen Werner. Nach seiner aktiven Karriere war Ismaël zuvor unter anderen beim 1. FC Nürnberg und VfL Wolfsburg als Coach tätig gewesen.

Der LASK stand zuletzt wegen verbotenen Mannschaftstrainings in Corona-Zeiten in den Schlagzeilen und war von der Bundesliga mit einem Abzug von vier Punkten bestraft worden. Der Liga waren Videos übermittelt worden, die eine Trainingseinheit des Vereins zeigten. Statt des zu dem Zeitpunkt nur in Kleingruppen erlaubten Trainings war darauf ein Mannschaftstraining zu sehen. Der Klub räumte später ein, viermal unrechtmäßig Mannschaftstrainings abgehalten zu haben.

Als Nachfolger des jetzigen Wolfsburgers Oliver Glasner hatte Ismaël die Linzer in der nationalen Liga auf einen Europa-League-Platz geführt. Im zweitklassigen Europapokal ist der Klub noch vertreten, hat das Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester United aber mit 0:5 verloren. Die Linzer hoffen, dass Thalhammer, der aktuell noch Teamchef von Österreichs Frauen-Nationalmannschaft ist, im Rückspiel am 5. August auf der Bank sitzen kann.

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