„Wenn Milos Stopp sagt..." Kohfeldt lobt Zweikampfstärke von Veljkovic

Vor dem Spiel gegen Hoffenheim verteilt Florian Kohfeldt ein Sonderlob für Milos Veljkovic: Neben dem Aufbauspiel hebt der Trainer vor allem seine Zweikampfstärke hervor.
21.02.2021, 12:34
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Von Björn Knips

In der so starken Abwehr des SV Werder Bremen bekam in den vergangenen Wochen so ziemlich jeder Spieler ein dickes Lob – nur einer nicht: Milos Veljkovic. Warum eigentlich? Trainer Florian Kohfeldt hat dafür eine einfache Erklärung und nennt dabei auch eine Spezialität des Innenverteidigers.

„Milos ist einer der Spieler, die sehr häufig unterschätzt werden in der öffentlichen Wahrnehmung“, sagt der Coach über den 25-jährigen Innenverteidiger. Der bringe eine „gewisse Ruhe in unser Spiel“, er habe „ein sehr ordentliches Aufbauspiel und eine gute Spielverlagerung“, so Kohfeldt. Doch eines gefällt Kohfeldt besonders gut an Veljkovic: „Wenn Milos Stopp sagt, dann ist für die Gegenspieler auch Stopp. "Es tut einer Mannschaft gut, einen zu haben, der den Gegnern ganz klarmacht, wo die Grenzen sind.“

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Von 21 Bundesligaspielen hat der Serbe in dieser Saison 13 absolvieren dürfen, elf von Beginn an. Wahrscheinlich wären es noch mehr gewesen, wenn er im November nicht mit Adduktorenproblemen ausgefallen wäre. „Am Ende hat er bei mir immer gespielt, wenn er gesund war“, blickt Kohfeldt sogar noch etwas weiter zurück – mit einem interessanten Hinweis: „Es war aber auch immer gut, wenn er gemerkt hat, dass er Konkurrenz hat – und die hat er nach wie vor mit Christian Groß. Also weitermachen!“

Eine klare Aufforderung vom Coach – und nicht die einzige, wenngleich die zweite nicht ganz so ernst gemeint sein dürfte. „Beim Köpfen die Augen aufmachen“, wünscht sich Kohfeldt von Veljkovic, der zuletzt zwei riesige Chancen ausgelassen hatte. Doch mit den Toren ist das beim Nationalspieler so eine Sache: In seinen inzwischen schon 119 Bundesliga-Partien seit 2016 hat Veljkovic nur zwei Mal getroffen, das letzte Mal im September 2018 beim 3:1-Sieg gegen Hertha BSC. Vielleicht klappt es ja am Sonntag gegen Hoffenheim, wobei es für Veljkovic vor allem um eines geht: Tore zu verhindern.

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