Ursachenforschung für gute Auswärtsbilanz

Kohfeldt: „Ich kann das nicht so richtig erklären“

Wenn Werder auswärts antritt, dann waren die Chancen zuletzt immer ein bisschen großer, dass die Bremer gewinnen. Aber warum eigentlich? Auch Florian Kohfeldt grübelt über die Lösung des Rätsels nach.
16.10.2020, 12:21
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Kohfeldt: „Ich kann das nicht so richtig erklären“
Von Malte Bürger
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Immerhin, es läuft auch im Weserstadion wieder einigermaßen. Zwar hatte es zum Auftakt eine Niederlage gegen Hertha BSC gegeben, doch anschließend gelang ein Heimsieg gegen Arminia Bielefeld. Und dann ist da natürlich noch der wichtige 6:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln aus der Vorsaison der die Bremer dank freundlicher Unterstützung von Union Berlin in die Relegation brachte. Und trotzdem tut sich die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt insgesamt nicht ganz so schwer, wenn sie momentan in die Fremde reist.

„Wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich das so richtig nicht erklären", sagte Werders Chefcoach jetzt. "Es ist seit der Zeit der Geisterspiele ja mehreren Auswärtsteams so ergangen, auch bei uns hat es gut geklappt. Das ist aber nichts, auf das man sich verlassen sollte, sondern man muss es immer wieder beweisen." Soll heißen: Auch beim Gastspiel in Freiburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) ist der Dreier nicht garantiert. Allerdings könnten die Erinnerung für einen zusätzlichen Motivationsschub sorgen, im vergangenen Mai gelang im Breisgau dank eines Treffers von Leonardo Bittencourt ein ganz wichtiger Erfolg.

Womöglich ist es aber auch das Unterbewusstsein, das zu besseren Leistungen antreibt. Das jedenfalls vermutet Florian Kohfeldt. „Vielleicht hat es etwas mit den Räumlichkeiten zu tun, dass es für uns trotzdem immer noch etwas Besonderes ist, beispielsweise in Freiburg zu spielen als im Weserstadion, wo man alles kennt“, sagte er. Ganz festlegen wollte er sich auf diese Begründung aber nicht, auch der 38-Jährige tappt bei der Ursachenforschung noch etwas im Dunkeln. Doch er hatte da noch eine andere Idee: „Ich hoffe, dass wir die Bilanz auswärts ausbauen – und die Heimbilanz mit dann zwei Siege aus drei Spielen fortführen.“ Da dürfte niemand bei Werder etwas dagegen haben.

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