Bittencourt über seine Ablösesumme

„Ich habe mir den Preisstempel nicht aufgeklebt“

Sieben Millionen Euro hat Werder für Leonardo Bittencourt bezahlt - wegen einer Kaufpflicht, die vor der Corona-Krise ausgehandelt wurde. Über diese Summe hat der Offensivspieler mit dem „Express“ gesprochen.
04.11.2020, 16:34
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Von wk

Die Kaufpflichten für Leonardo Bittencourt und Ömer Toprak waren ein heißes Thema bei Werder. Lange vor der Corona-Krise abgeschlossen, belasteten sie den ohnehin klammen Verein in diesem Sommer zusätzlich. Für Bittencourt mussten sieben Millionen Euro an die TSG Hoffenheim gezahlt werden. Im Interview mit dem "Express" wurde der Offensivspieler nun gefragt, ob ihn diese Ablösesumme belaste. Bittencourts Antwort: „Nein, überhaupt nicht. Ich habe mir den Preisstempel nicht aufgeklebt. Und außerdem: Für einen 26-Jährigen mit über 200 Bundesliga-Spielen, einen Spieler, der auch noch vielseitig ist – für den war das vor Corona eine nicht unübliche Summe. Ich kann nur versuchen, das Vertrauen zurückzuzahlen."

Am Freitag trifft Bittencourt mit Werder auf seinen Ex-Verein Köln. Der 6:1-Sieg am letzten Spieltag der Vorsaison spiele dabei keine Rolle mehr. „Das wird ein anderes Spiel als im Mai. Die Kölner haben zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend gehabt. Sie werden kratzen und beißen, um die gute Leistung gegen Bayern zu bestätigen“, sagte Bittencourt.

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