Toprak und Rashica brauchen Geduld

Der Weg in die Startelf ist noch weit

Ömer Toprak und Milot Rashica waren jeweils länger verletzt, sind aber eigentlich Kandidaten für die Startelf bei Werder. In Frankfurt gab es Kurzeinsätze - und das könnte auch künftig erstmal so bleiben.
01.11.2020, 11:17
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Der Weg in die Startelf ist noch weit
Von Malte Bürger
Der Weg in die Startelf ist noch weit
nordphoto

Zwei Kurzeinsätze waren es, nicht mehr als eine Zwischenetappe auf dem Weg zurück zur ganz großen Wichtigkeit. Milot Rashica ersetzte nach 62 Minuten Tahith Chong, Ömer Toprak half in der Schlussphase dabei mit, dass Werder in Frankfurt einen Punkt mit nach Hause nahm. „Milot hat sehr ordentlich gespielt, seine Gefahr gegen den Ball gezeigt und gut gearbeitet“, lautete das kurze Fazit von Florian Kohfeldt. Rashica steht seit seinem gescheiterten Wechsel nach Leverkusen unter besonderer Beobachtung, auch gegen die Eintracht war er noch lange nicht wieder der Unterschiedspieler vergangener Tage.

Und doch war es nach seiner Verletzung wieder ein kleiner Schritt zurück in Richtung Normalität. Wie auch für Ömer Toprak. „Ömer war in den letzten 15, 20 Minuten wieder sehr wichtig für uns“, lobte Kohfeldt seinen Innenverteidiger, der einige wichtige Kopfballduelle gewann und sich auch sonst energisch zur Wehr setzte. Das warf automatisch die Frage auf, wie weit die beiden eigentlichen Leistungsträger noch von einem möglichen Startelfeinsatz entfernt sind. „Sie haben beide jetzt das Problem, dass es eine kurze Woche in Richtung Köln ist, da wir schon am Freitag spielen“, machte Kohfeldt dem Duo nicht allzu viel Hoffnung. „Ich würde trotzdem noch nicht komplett ausschließen, dass sie Startelfkandidaten sind, aber lasst uns abwarten, wie sie die Woche jetzt trainieren.“

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