DFB-Pokal-Auslosung

Werder gibt sich kämpferisch

Werder muss in der nächsten Runde des DFB-Pokals auswärts gegen Borussia Mönchengladbach ran - ein denkbar schweres Los. Anthony Ujah und Jannik Vestergaard glauben dennoch an eine Chance.
02.11.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Werder gibt sich kämpferisch
Von Olaf Dorow

Werders Trainer Viktor Skripnik hatte sich ein Heimspiel gewünscht. Eines gegen Hertha BSC oder Borussia Mönchengladbach. Das mit Mönchengladbach hat hingehauen bei der Auslosung des Achtelfinales im DFB-Pokal (15/16. Dezember). Das mit dem Heimspiel jedoch nicht. Vanessa Mai, Sängerin der Schlagerband „Wolkenfrei“ und am Sonntagabend amtierende Losfee im Sky-Studio, zog von den möglichen Herausforderungen für Werder eine der schwersten.

Die Partie Borussia Mönchengladbach gegen Werder Bremen ist nun einerseits die wohl attraktivste Ansetzung in der nächsten Pokalrunde. Andererseits ist sie eine ziemlich hohe Hürde für den SV Werder, der in der Saison 2009/2010 letztmalig das Achtelfinale überstanden und es seitdem überhaupt auch nur einmal erreicht hatte. Wer den Sprung ins Viertelfinale schafft, bekommt allein aus der TV-Vermarktung des DFB eine Prämie von 1,041 Millionen Euro.

„Die Gladbacher haben im Moment eine unglaubliche Serie, deshalb wird das ein sehr schwieriges Spiel. Aber wir wollen unbedingt eine Runde weiterkommen und werden alles dafür geben“, wurde Werder-Stürmer Anthony Ujah auf der Vereins-Homepage zitiert. Gladbach hat mit Trainer Andre Schubert seit dessen Amtsübernahme Ende September sechs Bundesliga-Spiele in Folge gewonnen und sich in der zweiten DFB-Pokalrunde auch auf Schalke durchgesetzt. Ende August hatte der diesjährige Champions-League-Klub Gladbach mit dem langjährigen Erfolgstrainer Lucien Favre im Weserstadion verloren.

Das Tor zum 2:1-Endstand für Werder hatte dabei Jannik Vestergaard geköpft. Daran wollte er nun erinnert haben in seinem Statement zum Pokalgegner: „So, wie sie im Moment drauf sind, ist es sicher nicht das einfachste Los. Wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir sie schlagen können. Deshalb wollen wir diese hohe Hürde meistern.“ Sportchef Thomas Eichin kommentierte: „Vor allem für unsere Fans hätten wir uns natürlich ein Spiel im Weserstadion gewünscht, aber ich bin mir sicher, dass wir auch im Borussia-Park auf eine großartige Unterstützung zählen können.“ In der zweiten Runde hatte Werder – im ersten Pokal-Heimspiel seit fünfeinhalb Jahren – den 1. FC Kön 1:0 besiegt.

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+