DFL-Chef Seifert erklärt

Bundesliga-Start wohl am 18. September

Werder muss erst noch in die Relegation, vielerorts richtet sich der Blick aber bereits auf die neue Saison. Losgehen soll es Mitte September - und möglicherweise ohne den amtierenden Deutschen Meister.
01.07.2020, 17:06
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Von dpa/wkf
Bundesliga-Start wohl am 18. September
dpa

Die schwierige Terminplanung für die kommende Fußball-Saison wird konkreter. Einer Mitteilung der Deutschen Fußball Liga zufolge ist derzeit der 18. September als Tag für den Saisonstart der Bundesliga „vorgesehen“. Noch gibt es demnach „verschiedene Planungsvarianten“, zu denen die 36 Profi-Vereine in den kommenden Tagen Stellung beziehen sollen. Die DFL stehe vor „komplexen Herausforderungen hinsichtlich der sportlichen und wirtschaftlichen Planung“, teilte der Dachverband mit. Ein Modell sieht eine verkürzte Winterpause, ein anderes eine höhere Anzahl an „Englischen Wochen“ vor. Bislang sind mit den Medienpartnern zwei bis maximal drei vereinbart.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte zuvor in einem Interview der Zeitung „Die Welt“ geäußert, dass mit Blick auf die Europapokal-Turniere im August nach „einem für alle gangbaren Weg“ gesucht werde. Einen Saisonstart Mitte September ohne den FC Bayern, der in Portugal um den Titel in der Champions League spielt, schloss der 51-Jährige dabei nicht aus. Offen ist, wann wieder im DFB-Pokal gespielt wird.

„In diesen Zeiten ist eine gewisse Flexibilität erforderlich, das gilt für Verbände genauso wie für Klubs. Wir suchen nach einem für alle gangbaren Weg, das schließt die Spieler mit ein“, sagte Seifert. „Das kann in außergewöhnlichen Zeiten auch zu ausnahmsweise ungewöhnlichen Entscheidungen führen.“

Dass zum Liga-Start im September wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, bleibe das Ziel. Bis zum 31. Oktober sind in Deutschland allerdings noch Großveranstaltungen verboten, für die kein Hygienekonzept vorliegt und bei denen eine adressenseitige Nachverfolgung der Besucher nicht möglich ist. „Es liegt also im Aufgabenbereich der DFL, einen Rahmen zu entwickeln, wie ein übergeordnetes Hygienekonzept aussehen kann“, sagte Seifert. Die Klubs müssten dann die standortspezifischen Inhalte einfügen. „Es kann keine Lösung von der Stange geben, auch weil ein Stadion in einer Region mit mehr oder weniger Neu-Infektionen und Maskenpflicht liegen kann - und ein anderes nicht“, erklärte Seifert.

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