Die Noten zum Remis gegen Gladbach

Groß überzeugt, Osako eher nicht

Zweimal in Folge hat Werder nun schon kein Gegentor kassiert, weshalb natürlich die Abwehrspieler bei Werder gute Noten einheimsten. Aber auch in anderen Mannschaftsteilen verdienten sich die Profis gute Werte.
26.05.2020, 23:01
Lesedauer: 2 Min
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Von wkf
Groß überzeugt, Osako eher nicht

Christian Groß zeigte bei seinem Comeback ein ganz starkes Spiel.

nordphoto

Jiri Pavlenka (Note 2)

Knüpfte an seine starke Leistung von Freiburg an und spielte fehlerfrei. Rettete in der ersten Hälfte gleich dreimal gut gegen Neuhaus (4./9./38.).

Theodor Gebre Selassie (Note 3)

Ließ hinten wenig zu, das war viel wert. Nach vorne war von ihm allerdings wenig zu sehen.

Milos Veljkovic (Note 2)

Es gibt leichtere Aufgaben als gegen Plea und Thuram zu verteidigen, doch er bot vom Anfang bis zum Ende eine sichere, konzentrierte Vorstellung.

Christian Groß (Note 2)

Rückte etwas überraschend für den verletzten Vogt ins Zentrum der Dreierkette und sorgte gleich mal mit einem Zidane-Trick im Mittelfeld für Staunen (12.). War auch in den Zweikämpfen sehr aufmerksam und ließ sich von den körperlich überlegenen Gladbachern nicht den Schneid abkaufen.

Niklas Moisander (Note 2)

Ruhig im Spielaufbau, clever in den Zweikämpfen, rettete einmal in höchster Not (60.) – eine durchweg souveräne Leistung des Kapitäns.

Marco Friedl (Note 3)

Nach seiner beachtlichen Darbietung von Freiburg blieb er in der Startelf, auch wenn Augustinsson in den Kader zurückkehrte. Rechtfertigte seine Aufstellung, indem er die linke Seite weitestgehend zumachte und vorne sogar fast getroffen hätte (50.).

Maximilian Eggestein (Note 2)

War gut drin im Spiel und griffig in den Zweikämpfen. Dass er erneut viele Wege machte, versteht sich fast von selbst.

Davy Klaassen (Note 2)

War ein Aktivposten und der torgefährlichste Bremer. Sein erster Schuss kam etwas zu zentral (12.), kurz darauf hätte er im Zweikampf mit Kramer einen Elfmeter bekommen müssen, später zielte er knapp über das Tor (57.).

Yuya Osako (bis 62./Note 4)

Agierte zumeist auf der Zehner-Position und erfüllte die Aufgabe insgesamt ordentlich. War ballsicher, ließ sich oft als Anspielstation fallen, setzte aber keine entscheidenden Akzente.

Leonardo Bittencourt (ab 62./Note 3)

War sofort auf Betriebstemperatur, setzte Sommer energisch unter Druck (73.) und schoss knapp drüber (77.).

Josh Sargent (bis 74./Note 4)

Ähnlich wie in Freiburg arbeitete er gut nach hinten und lief die gegnerischen Verteidiger im Pressing immer wieder an. Nur die Torszenen, die ein Stürmer benötigt, hatte er wieder nicht – von seinem abgeblockten Schuss nach Sommers Ballverlust einmal abgesehen (73.).

Davie Selke (ab 74./nicht zu benoten)

Vergab kurz vor Schluss noch eine Topchance.

Milot Rashica (bis 86./Note 3)

Präsentierte sich verbessert, hatte mehr Aktionen als zuletzt und schoss einen gefährlichen Freistoß (50.).

Fin Bartels (ab 86./nicht zu benoten)

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