Die Noten zum Niederlage in Hoffenheim Blackouts bei den Abräumern, nichts los bei den Angreifern

In der Defensive unsortiert, im der Offensive chancenlos - Werder Bremen kassierte bei der TSG 1899 Hoffenheim eine deutliche Niederlage. Dementsprechend fallen auch die Noten aus.
21.02.2021, 20:20
Lesedauer: 2 Min
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Von wk

Jiri Pavlenka (Note 3,5):

Bitterer Abend für den Keeper, weil ihn die Kollegen im Stich ließen. Bei allen Gegentoren machtlos.

Theodor Gebre Selassie (Note 4):

Als er in der 64. Minute gerade noch so das 0:4 verhinderte, da platzte ihm der Kragen, der Kapitän fauchte die Kollegen zusammen. Viel zu spät, aber der Tscheche hatte auf der rechten Seite auch zu viel mit sich selbst zu kämpfen.

Milos Veljkovic (bis 46. / Note 4):

Verteidigte sehr aggressiv und vor allem offensiv, was manchmal ganz schön riskant war und auch nicht immer klappte. Vor dem 0:2 mit einem unglücklich verlorenen Zweikampf. Blieb angeschlagen in der Kabine.

Ömer Toprak (Note 5,5):

Begann souverän wie immer, aber dann: Beim 0:1 hob er das Abseits auf, beim 0:2 hätte er auch besser eingreifen können und beim 0:3 ließ er Dabbur einfach gewähren. Vielleicht hatte ihn die frühe Gelbe Karte (8.) für ein Handspiel aus dem Tritt gebracht.

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Marco Friedl (Note 6):

Wirkte nach den guten Leistungen zuletzt fast schon überheblich – und das sollte sich böse rächen. Sah bereits beim 0:1 und 0:2 nicht gut aus. Das 0:3 ging dann voll auf seine Kappe – mit einem schlampigen Pass in die Spitze und unverständlicher Passivität gegen Vorlagengeber Bebou. Genauso wie beim 0:4. Möglicherweise machte ihm die Knöchelverletzung aus dem Freiburg-Spiel doch mehr zu schaffen.


Felix Agu (Note 4,5):

Sollte auf der linken Seite den verletzten Augustinsson ersetzen, was ihm nicht gelang. Hinten und vorne mit Problemen gegen robuste Hoffenheimer. Setzte sich zwar immer mal wieder gut in Szene, brachte diese Aktionen durch schlechte Ballannahme, Zögerlichkeit oder fehlendem Durchsetzungsvermögen nicht zu einem guten Ende.

Kevin Möhwald (bis 56. / Note 4,5):

Als Sechser um Ordnung und Spielaufbau bemüht – auch durchaus lautstark mit deutlichen Ansagen an die Kollegen. Doch die verhallten, und irgendwann war Möhwald nicht mal mehr zu hören.

Maximilian Eggestein (Note 5):

Sehr viel in Aktion, wollte das Spiel antreiben und lenken, was ihm aber nur selten gelang. Vor dem 0:2 hätte er Passgeber Samassekou mehr unter Druck setzen müssen, beim 0:4 griff er Rütter nicht an.

Leonardo Bittencourt (bis 56. / Note 5):

Durfte für Romano Schmid ran, nutzte seine Chance aber nicht. Fiel nur durch Ballverluste und schwache Standards auf.

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Josh Sargent (bis 82. / Note 5):

Wie immer zuletzt: sehr bemüht, aber für die Offensive fast wertlos.

Milot Rashica (bis 69. / Note 5,5):

Rückschritt statt Fortschritt. Der Stürmer kommt einfach nicht in Fahrt und schon gar nicht am Gegner vorbei. Ließ sich mehr und mehr hängen.

Romano Schmid (ab 46. / Note 5):

Konnte sich im Mittelfeld kaum behaupten und auch nicht im Ansatz für Torchancen sorgen.

Yuya Osako (ab 56. / Note 4,5):

Der Japaner passte sich bis auf kleine Ausnahmen dem schwachen Spiel seiner Kollegen an.

Niclas Füllkrug (ab 56. / Note 4,5):

Comeback nach Knöchelverletzung – und fast schon wieder Torschütze. Kurz vor Schluss gerade noch gestoppt, ansonsten jedoch wenig zu sehen. Note 4,5

Manuel Mbom (ab 69. / nicht zu benoten):

Sollte im Mittelfeld dafür sorgen, dass Werder nicht unterging.

Eren Dinkci (ab 82. / nicht zu benoten):

Durfte noch ein paar Bundesliga-Minuten sammeln.

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